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„Klarer Vorteil“: Erfahrung spricht für Gutknecht

Boxen „Klarer Vorteil“: Erfahrung spricht für Gutknecht

Der mit Spannung erwartete Kampf um die Interconti-Titel der WBO und IBF rückt immer näher, am Samstag steigt der Westerbecker Eduard Gutknecht aus dem Wiking-Boxstall in Hannover in den Ring. Der Supermittelgewichts-Profi trifft in der TUI-Arena auf Tyron Zeuge (Berlin) – und den hat sich die AZ/WAZ mal genauer angesehen.

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Die Erfahrung spricht für den Westerbecker: Eddy Gutknecht (l. Bild, r., mit Winfried Spiering) trifft auf Tyron Zeuge (r. Bild, h.).

Quelle: Imago (2)

Der 23-jährige Zeuge gilt als eine der größten Box-Hoffnungen des Sauerland-Stalls, war bei den Amateuren Junioren-Europameister (2009) und deutscher Meister im Halbschwergewicht (2010). Zuletzt krönte er sich zum WBO-Juniorweltmeister im Supermittelgewicht (2014). „Er ist ein Talent, das im Amateurbereich große Erfolge gefeiert hat“, lobt Winfried Spiering.

Die durchaus beeindruckende und blütenweiße Profi-Weste des Youngsters (17 Siege in 17 Kämpfen, darunter zehn durch K. o.) will der Gutknecht-Manager allerdings nicht überbewerten: „Tyron hatte in seiner Profikarriere bislang nur Aufbaugegner, da kommt mit Eddy jetzt ein ganz anderes Kaliber.“

Der junge Berliner ist wie Gutknecht Normalausleger und mit seinen 1,79 Meter drei Zentimeter kleiner als der Wester-becker.  „Tyron hat sich boxerisch deutlich weiterentwickelt. Bei Schlagkraft, Athletik und Beinarbeit sehe ich ihn vorn“, hatte Zeuge-Coach Karsten Röwer jüngst schon im Interview erklärt (AZ/WAZ berichtete).

Die Erfahrung spricht jedoch für Gutknecht.  „Tyron hat noch nie einen großen Kampf geboxt. Das ist ein klarer Vorteil für mich“, sagt der 33-jährige Westerbecker selbstbewusst. Spiering schlägt in die gleiche Kerbe: „Eddy kann seine Cleverness ausspielen. Er wird dem Talent zeigen, dass es noch nicht in die Riege der Großen gehört.“

mäk

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