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Kein Rücktritt! Kyas stimmt Kasimir um

Boxen: BC Gifhorn Kein Rücktritt! Kyas stimmt Kasimir um

Auf 98 Prozent hatte Werner Kasimir zunächst die Wahrscheinlichkeit geschätzt, dass er als Präsident des BC Gifhorn aufhört. Dann nachgelegt, dass sein Entschluss feststeht. Aber Jürgen Kyas, Präsident des deutschen Box-Verbandes, konnte ihn noch umzustimmen - Kasimir bleibt doch.

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Knappe Bauchentscheidung: Werner Kasimir (hier l. beim Dinner-Boxen) bleibt dem BC Gifhorn doch erhalten.

Quelle: Photowerk (mpu)

„Ich habe sofort reagiert und das Gespräch gesucht“, berichtete Kyas. In seinem Haus in Lengerich bei Osnabrück hielt er mit Kasimir und dessen Frau Inge fast zwei Stunden lang Kriegsrat. „Er war hartnäckig, ich musste mir schon etwas einfallen lassen“, so der Hausherr, der den Eindruck hatte, dass sich beim BCG-Präsidenten „im vergangenen Vierteljahr das eine oder andere angesammelt hatte“. Das Fass zum Überlaufen gebracht habe wohl der nicht mit Kasimir abgesprochene Rücktritt von Trainer Vitali Boot, den Kyas nicht nachvollziehen konnte: „Es war eine unfaire Vorgehensweise, Herr Kasimir hatte ihm in Zeiten der Not ja auch sehr geholfen.“

Trotzdem gab‘s in Lengerich ein Happy End. „Ich habe ihm gesagt, dass der BCG und auch der Bundesstützpunkt ihn braucht. Am Ende habe ich ihn überzeugt“, so Kyas, der schmunzelnd hinzufügte: „Ich habe von einem Punktsieg gesprochen, und er hat geantwortet, dass es ein ganz dünner war.“

Kasimir selbst wollte gestern gar nicht viel sagen. „Ich muss das erst einmal sacken lassen. Es war wirklich eine hauchdünne Bauchentscheidung“, so der Präsident, der mit „open end“ im Amt bleibt: „Wir haben ja nächstes Jahr im Juni eine Versammlung mit Neuwahlen. Wenn die Mitglieder der Meinung sind, dass ich der Richtige bin, stelle ich mich nochmal.“

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