Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Kästorf: Palanis bleibt Coach, 
Richter kommt doch nicht

Fußball - Landesliga Kästorf: Palanis bleibt Coach, 
Richter kommt doch nicht

Nächste Rolle rückwärts beim SSV Kästorf: Nachdem eigentlich Volker Richter (VfL Lehre) ab Sommer Trainer werden sollte, hat sich der Noch-Landesligist plötzlich umentschieden – Interimscoach Georgios Palanis und sein Co-Trainer Michael Müller bleiben beim künftigen Fußball-Bezirksligisten!

Voriger Artikel
BVG: Erstes Derby steigt zu Hause gegen Peine
Nächster Artikel
SV Gifhorn und Wasbüttel: Heiß trotz guter Nachricht

Vom Interimscoach zur Dauerlösung: Georgios Palanis (l.) bildet mit Michael Müller (sitzend) weiter ein Trainerteam beim SSV Kästorf, Volker Richter kommt doch nicht.

Quelle: Photowerk (sp)

Kästorf und seine Trainer – in dieser Saison ist nach Jahren der Konstanz viel durcheinander geraten: Erst schmiss Heinz-Günter Scheil im November hin, dann verpflichtete der SSV an Heiligabend Richter – im Paket mit Sohn und Stürmer Timo. Der Filius kam sofort, der Vater sollte es ab Sommer machen. Auf der Trainerbank übernahmen Co-Trainer Sven Mohwinkel und Coach Burkhard Elbe – bis sie Mitte April gegangen wurden. Von da an sollten Palanis/Müller den Verein noch vor dem Abstieg retten – ehe Volker Richter übernimmt.

Doch daraus wird nun doch nichts. Das Vater-Sohn-Paket sprengte Timo, den es zur neuen Saison zu Oberligist FT Braunschweig verschlägt. Somit hat Kästorf auch die Abmachung mit dem Vater als nichtig betrachtet – und nun Palanis/Müller engagiert. „Ich war davon ausgegangen, dass ich nur für acht Spiele da bin, danach wäre von meiner Seite aus Schluss gewesen“, so Palanis gestern ehrlich. Doch als der Klub die Rolle rückwärts machte, Richter absagte, schlug Palanis zu. Nun soll das Duo – zunächst für zwei Jahre – den Neuanfang in der Bezirksliga vollziehen. Für Palanis, der das Team bereits von 2003 bis 2008 betreut hatte, ist der SSV eine Herzensangelegenheit. Jetzt steht er vor einer größeren Aufgabe als 2003, sagt: „Wir müssen erst einmal sehen, welche Spieler noch bleiben.“ Die Gespräche werden ab sofort geführt – der Zeitpunkt ist spät. Der Coach. „Wir müssen sehen, dass wir eine schlagkräftige Bezirksliga-Truppe zusammenkriegen.“ Nächster Abgang: Abwehrchef Marko Dimitrijevic, den es zum SC Volkmarode nach Braunschweig ziehen soll.

Am Sonntag (15 Uhr) steht für Kästorf jedoch noch das letzte Landesliga-Spiel gegen den BVG Wolfenbüttel an.

hot

Voriger Artikel
Nächster Artikel