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Jetzt ist er auch Weltmeister

Kraftdreikampf Jetzt ist er auch Weltmeister

Der Trophäenschrank ist gut gefüllt, für seinen jüngsten Pokal wird Heinz Joachim Probst aber mit Freude etwas Platz machen. Es ist der Titel, der ihm noch fehlte: In Eilenburg wurde der Kraftdreikämpfer des TuS Müden-Dieckhorst nun Weltmeister. „Im dritten Anlauf hat es geklappt“, sagt Probst strahlend über Platz eins in der M-65-Klasse (bis 100 Kilogramm).

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Die Trophäen-Sammlung ist komplett: Heinz Joachim Probst holte sich jetzt auch den Weltmeister-Titel.

Quelle: Photowerk (mpu)

Damit gelang dem Müdener Außergewöhnliches, die Reihe der Siege von der Kreis- bis zur Weltmeisterschaft ist geschlossen. „Der WM-Pokal ist meine 32. Trophäe“, erzählt der 67-Jährige, der sich im Vergleich zu seinem DM-Sieg an gleicher Stelle in der Gesamtwertung um 2,5 Kilo steigern konnte.

Jetzt standen am Ende 402,5 Kilo (Kniebeuge 130 kg/Bankdrücken 107,5 kg/Kreuzheben 165 kg) zu Buche. „Beim Kreuzheben hatte ich einen ungültigen Versuch, sonst hätte ich in dieser Disziplin noch höher gehen können“, berichtet der Müdener, der aber natürlich glücklich über das Erreichte ist. „Zumal ich auch ein bisschen Dusel hatte“, wie Probst verrät.

Denn: Eigentlich hatte der Müdener in einem Kraftsportler aus der Ukraine einen starken Gegner im Kampf um Gold ausgemacht. „Ich glaube nicht, dass ich ihn gepackt hätte, aber er hat sich dann verzockt.“ Der Ukrainer leistete sich drei Fehlversuche bei der Kniebeuge, war damit aus dem Rennen.

So nahm Probst den obersten Podestplatz ein, freute sich über Pokal und Hymne. „Das ist schon etwas Besonderes“, sagt Probst, der sich nun in Zukunft nur noch auf die Schwer- und nicht mehr auf die Leichtathletik konzentriert. „Mit dem Kugelstoßen muss ich aus gesundheitlichen Gründen leider aufhören“, so Probst. Immerhin: erreicht hat er jetzt alles - und der Platz im Trophäenschrank ist sowieso schon knapp…

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