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Jembke: Warum sich der Trainer gern vom Team überreden ließ…

Fußball – Die Meister Jembke: Warum sich der Trainer gern vom Team überreden ließ…

Eigentlich hatte Heiko Gruhs aufhören wollen als Trainer des SV Jembke II. Doch er hängte noch ein Jahr dran. Eine Entscheidung, die er nicht bereut hat. Sein Team wurde Meister in der 3. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 2.

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Meister! Der SV Jembke II gewann den Titel in der 3. Kreisklasse 2 mit (h. v. l.) Trainer Heiko Gruhs, Tim Bökers, Kevin Neu, Sascha Förster, Niklas Buerschaper, Trainer Hendrik Irmer, Olaf Berger, Andre Göhmann, Martin Bahr, Benjamin Klose, Steffen Wurps, Spartenleiter Alwin Bullmann; (M. v. l.) Marco Morawietz, Normann Kindermann, Leonardo Puello, Rodolfo Ebeling, Thomas Herberth, Mike Hilmer; (v. v. l.) Timo Sgorsaly, Oliver Idczak, Patrick Morawietz, Rene Gretzinger, Cornelius Haak, Benjamin Fricke, Rene Kielmann.

Auf der Abschlussfeier der Saison 2008/09 wollte Gruhs sich vom Team verabschieden. Doch sein Team überzeugte ihn, noch ein Jahr weiterzumachen. „Ich habe eingewilligt, unter der Bedingung, dass alle dabeibleiben und sich reinhängen“, so der Coach. Der zuvor dominierende SC Weyhausen war aufgestiegen, somit war für Jembke klar: „Jetzt wollen wir den Titel.“
In der vergangenen Spielzeit wurde es dann ein enges Rennen mit dem TSV Grußendorf II, aus dem Jembke als Sieger hervorging. „Ich denke, unser enormer Wille war entscheidend“, so Gruhs. Dazu wurden viele Jugend-Spieler integriert. „Die sind hungrig, die wollen“, begründet der Trainer.
Stürmer René Kielmann erwies sich mit seinen 30 Saisontoren als einer der Aufstiegsgaranten. Ein anderer war Mittelfeldmann Rodolfo Ebeling. „Er ist enorm spielstark, technisch beschlagen. Er kann ein Spiel allein entscheiden“, lobt Gruhs. Dabei machte Ebeling keine einzige Trainingseinheit mit...
Am letzten Spieltag benötigte Jembke dann noch einen Sieg gegen den SV Rühen II. „Ich wusste allerdings vorher, dass der Gegner nicht antreten würde und wir das Spiel so gewinnen“, verrät Gruhs. Dennoch ließ er seine Elf antreten, sagte ihnen erst nach dem Aufwärmen bescheid. „Das gab sparsame Gesichter, aber ein Scherz muss auch mal erlaubt sein“, sagt der Coach schmunzelnd, der dann wirklich vom Traineramt zurücktrat – als Meistercoach!

fm

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