Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Isenbüttel bittet zum Krisengipfel

Fußball - Bezirksliga Isenbüttel bittet zum Krisengipfel

Krisengipfel in Isenbüttel: Am Sonntag (14 Uhr) gastiert das noch punktlose Bezirksliga-Schlusslicht SSV Didderse bei den ebenso krisengeschüttelten MTV-Fußballern, die seit zwölf Spielen auf den zweiten Saisonsieg warten. Für beide ist es zum Hinrunden-Abschluss das erste Abstiegs-Endspiel…

Voriger Artikel
Gute Aussichten für RSV
Nächster Artikel
MTV will raus aus der Krise

Wer jubelt - und wer holt mal wieder den Ball aus dem eigenen Tor? Der Vorletzte MTV Isenbüttel (Bild) erwartet am Sonntag Schlusslicht SSV Didderse zum Bezirksliga-Krisengipfel.

Quelle: Photowerk (sp)

Die Gäste stehen dabei extrem unter Zugzwang - schließlich wollen sie das erste Halbjahr nicht punktlos beenden. Doch vor dem Duell beim Vorletzten schöpft der SSV plötzlich Mut. „Die Messe ist noch lange nicht gelesen, mit einem Sieg in Isenbüttel wären wir wieder im Geschäft. Und wir werden alles daran setzen, diesen auch einzufahren“, verspricht Didderses Trainer Matthias Rudolph.

Gut für ihn: Diesmal kann er auf die komplette Mannschaft zurückgreifen, sowohl Keeper Steven Bardzinski als auch die zuletzt beruflich Verhinderten sind wieder dabei. „Die Vorzeichen stehen also gut“, freut sich Rudolph. „Die Jungs müssen sich nur an die guten Leistungen erinnern, die sie in dieser Saison schon gezeigt haben. Denn wir haben nicht nur einmal bewiesen, dass wir in dieser Liga mithalten können.“

Dass Didderse mit dem Mut der Verzweiflung antreten wird, ist Torben Gryglewski bewusst: „Ich glaube schon, dass sich der SSV gegen uns etwas ausrechnet. Es wird kein einfaches Spiel“, ahnt der MTV-Coach. Doch er weiß: „Wir stehen selbst mit dem Rücken zur Wand, brauchen dringend diese drei Punkte.“

Dafür verzichtet er gern auf fußballerische Feinkost. „Ich erwarte keine Gala-Vorstellung, Hauptsache wir gewinnen“, sagt Gryglewski, der vor allem eines fordert: „Die Jungs müssen Leidenschaft zeigen - das sind wir dem Verein und den Zuschauern einfach schuldig!“

mäk

Voriger Artikel
Nächster Artikel