Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Internationaler Einsatz für Schiri-Trio

Bahr, Meyer und Wehmann sammeln Erfahrungen beim Dana-Cup in Dänemark Internationaler Einsatz für Schiri-Trio

Hjørring. Wenn sich in der letzten Juliwoche Tausende Nachwuchs-Fußballer im dänischen Hjørring treffen, dann weiß man: Der seit 1983 ausgetragene Dana-Cup (das drittgrößte Jugendturnier der Welt) steht wieder in den Startlöchern. Und auch dabei gilt: Ohne Schiedsrichter geht nichts!

Voriger Artikel
TTC Gifhorn: Marathon bringt drei Siege
Nächster Artikel
Internationales Flair für Wilsche

Internationale Erfahrung: Die Gifhorner Jungschiedsrichter (v. l.) Normen Meyer, Niklas Bahr und Magnus Wehmann waren beim Jugendturnier im dänischen Hjørring im Einsatz.

Unter den 260 Unparteiischen waren auch Niklas Bahr (TSV Grußendorf), Normen Meyer (MTV Gifhorn) und Magnus Wehmann (SV Meinersen).

Rund 20.000 Talente zwischen elf und 19 Jahren aus 49 Ländern bildeten insgesamt 1155 Teams. Am Ende setzte sich der FC Düren-Niederau aus Deutschland in einer Rangliste aller Altersklassen gegen die Konkurrenz durch.

Doch auch die Referees hatten Grund zur Freude. Die Deutschen stellten das größte Kontingent, daneben waren Vertreter aus zwölf weiteren Nationen dabei (unter anderem Hongkong). „Sie konnten nicht nur internationale Erfahrungen in der Spielleitung sammeln, sondern auch die Freizeit gemeinsam genießen“, so Gifhorns Kreis-Lehrwart Thorben Rutsch. Denn für Strandbesuche, Fußball-Tennis, Schwimmen oder eine kostenlose Massage war durchaus Spielraum. Allerdings musste jeder Schiedsrichter auch etwa 15 Partien pfeifen.

„Da gerade junge Spieler kaum Englisch sprechen, muss man sich auf andere Art und Weise durchsetzen“, waren sich Bahr, Meyer und Wehmann einig. „Dieses Turnier ist ein perfektes Training für Gestik und Mimik, mit einer eindeutigen Körpersprache kommen keine großen Missverständnisse auf.“ Da die Unparteiischen nach Alter, Dana-Cup-Erfahrung und eigener Spielklasse geordnet wurden, leiteten die Jungschiris viele Kleinfeldspiele.

Letztendlich war die Veranstaltung für das Gifhorner Trio ein Riesenerfolg, „zumal man auch abseits des Feldes viele neue Freunde findet“, so Rutsch. „Und beim Auslandseinsatz im nächsten Jahr darf sogar auf einen Platz in den Endspielen mit Live-Übertragung gehofft werden.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn