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In dieser EM steckt ganz viel Olympia

Judo: André Breitbarth In dieser EM steckt ganz viel Olympia

In dieser Europameisterschaft steckt ganz viel Olympia: Wenn André Breitbarth am heutigen Samstag bei der Judo-EM in Kasan eine Medaille im Schwergewicht mitnimmt, „dann bin ich in Rio zu 99 Prozent dabei“, sagt der Leiferder, der seit Mittwoch in Russland vor Ort ist.

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Richtig zupacken: Der Leiferder André Breitbarth (r.) geht die Europameisterschaft in Russland zuversichtlich an.

Quelle: Imago

Eine Einzel-Medaille bei der EM? Nicht unmöglich für ihn, wie Breitbarth bereits 2014 bewiesen hat. Da holte er in Paris Bronze. „Ich will in Kasan so weit wie möglich nach vorn kommen“, sagt der Leiferder, der im Rahmen der EM-Vorbereitung in Kienbaum auch seinen 26. Geburtstag feierte. Doch selbst am Ehrentag „habe ich ganz normal trainiert. Es war ja nicht mein erster Geburtstag im Trainingslager“, so Breitbarth schmunzelnd.

Überhaupt gab das Schwergewicht in Kienbaum Vollgas: „Die Vorbereitung war anstrengend, aber ich habe mich bei den Trainingseinheiten wohlgefühlt.“ Das schlappe Gefühl von seinem enttäuschenden Auftritt beim Grand Prix in Georgien ist weg, der Blick geht nach vorn: „Bei den Randoris konnte ich an meiner Technik und Kondition arbeiten, habe ein intensives Kraftprogramm absolviert.“

Kraft wird Breitbarth brauchen. Nicht, weil morgen noch der Teamwettbewerb ansteht. Der rückt im vorolympischen Jahr in den Hintergrund. Aber im Fernduell mit seinem internen Konkurrenten Sven Heinle (Fellbach) hat er das schwerere Los gezogen.

Zunächst wartet der Sieger das Duells zwischen Thormodur Jonsson (Island) und Michal Horak (Tschechien) auf Breitbarth. Machbar. Unlösbar scheint dann die Aufgabe im Pool-Finale gegen Dauersieger Teddy Riner (Frankreich). Breitbarth bliebe aber die Trostrunde mit der Chance auf Bronze - und damit auf 99 Prozent Olympia.

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