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In diesem Moment ist ihr Olympia-Traum geplatzt

Rudern: Peter Kluge In diesem Moment ist ihr Olympia-Traum geplatzt

Luzern. Aus und vorbei. Für Peter Kluge heißt es statt Olympia nun No-lympia. Sein Traum, Deutschland im Zweier ohne Steuermann in Rio zu vertreten, versank gestern am späten Nachmittag auf dem Rotsee in Luzern. Bei der Nachqualifikation in der Schweiz kam für den Glüsinger im Halbfinale das Aus.

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Ausgeträumt: Clemens Ernsting lässt sich erschöpft in die Arme des Glüsingers Peter Kluge sinken.

Quelle: Detlev Seyb

Mindestens Platz drei musste für Kluge und Clemens Ernsting (Berlin) für den Finaleinzug her - und es sah im Dauerregen lange gut aus. Nach 500 Metern waren die Deutschen hinter Argentinien Zweite, nach 1000 Metern Dritte hinter den Südamerikanern und Russland. Allerdings mit noch fast 1,5 Sekunden Vorsprung auf Europameister Ungarn.

Doch eben dieser rollte das Feld von hinten auf. 500 Meter vor dem Ziel lagen Kluge/Ernsting nur noch sieben Hundertstel vor dem EM-Sieger, der das Halbfinale letztlich sogar vor Argentinien und Russland gewann. Kluge und Ernsting kamen erst 2,63 Sekunden hinter den Russen als Vierte ins Ziel. Ernsting sackte erschöpft zusammen, Kluge war die Leere ins Gesicht gemeißelt.

Kurz darauf war der Glüsinger aber wieder gefasst: „Die Enttäuschung ist groß und das muss natürlich erst einmal sacken. Aber die Welt geht davon nicht unter. Es geht weiter.“ Nur nicht nach Rio.

Ein Quervergleich der wehtut: Die 6:41,41 Minuten der Deutschen hätten im anschließenden Halbfinale zu Platz zwei gereicht. Doch wenn es heute um die letzten beiden Olympia-Tickets im Finale geht, sind sie nicht dabei.

Halbfinale 1:

1. Ungarn, 6:38,19 Minuten; 2. Argentinien, 6:38,28; 3. Russland, 6:38,78; 4. Deutschland (Ernsting/Kluge) 6:41,41; 5. Chile, 6:45,01; 6. China, 6:49,99.

Halbfinale 2:

1. Tschechien, 6:40,75; 2. Polen, 6:41,86; 3. Weißrussland 6:43,05; 4. Kroatien, 6:46,23; 5. Türkei, 6:54,49; 6. Finnland, 7:38,24.

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