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In der Kreisliga zählt nur punkten

Fußball-Kreisliga Gifhorn In der Kreisliga zählt nur punkten

Der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga Gifhorn nähert sich dem Ende, doch sicher können sich noch nicht viele Teams fühlen. Bis zu fünf Mannschaften könnte es erwischen, was von den Absteigern aus der Bezirksliga abhängt - und da sieht es nicht allzu gut aus.

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Mittendrin im Abstiegskampf der Kreisliga Gifhorn: Die SV Leiferde (l.) und der SV Jembke müssen wahrscheinlich bis zum Ende zittern.

Quelle: Cagla Canidar

Fünf der sechs Bezirksligisten ab Platz elf kommen derzeit aus dem Landkreis. Steigen zwei von ihnen ab, müssen vier Kreisligisten runter, werden es drei, gibt es sogar fünf Kreisliga- und entsprechend auch mehr Kreisklassen-Absteiger. „Man muss vom schlimmsten Fall ausgehen. Es werden noch harte Wochen“, sagt Jens Meyer, Coach des HSV Hankensbüttel . „Wir sind akut gefährdet und müssen sehen, dass wir punkten, punkten, punkten.“

Besonders die SV Leiferde und der SV Sprakensehl haben das seit der Winterpause getan, doch leicht haben auch sie es nicht. „Uns gehen die Spieler aus, wir gehen auf dem Zahnfleisch“, so Sprakensehls Trainer Andreas Hübenthal. „Insgesamt ist es aber komplett ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen.“ Das musste Leiferde am vergangenen Sonntag feststellen, als es eine 1:2-Pleite gegen das Schlusslicht VfL Rötgesbüttel gab. „Wir hätten einen großen Schritt machen können, aber wenn man statt 100 nur 70 Prozent gibt, wird das nichts“, ärgerte sich SVL-Coach Hartmut Müller.

Trotz des Ausrutschers ist Leiferde aber nicht abzuschreiben, wie Jembkes Trainer Sebastian Ebbers sagt: „Die SVL wird sich noch unten rausziehen. Wir selbst müssen von Spiel zu Spiel sehen, dass wir punkten.“ Eine Vorgabe, die letztlich alle bedrohten Teams erfüllen müssen. Sprakensehls Hübenthal: „Man muss bis zuletzt Obacht geben.“

Nach Pleite: SVL heute gegen Wilsche gefordert

In der Fußball-Kreisliga Gifhorn kann durch die ungeklärte Abstiegsfrage jeder Punkt zählen – am heutigen Mittwoch (19 Uhr) gibt‘s im Nachholspiel SV Leiferde gegen VfR Wilsche/Neubokel drei weitere zu ergattern.

Die Gastgeber präsentierten sich zuletzt nicht gut, verloren mit 1:2 gegen Schlusslicht VfL Rötgesbüttel. „Das müssen wir einfach vergessen“, fordert SVL-Coach Hartmut Müller. „Nach der Kabinenansprache am Sonntag haben die Jungs hoffentlich verstanden, dass es so nicht geht.“ Stattdessen soll die SV wieder auftreten wie zuvor in der Rückrunde. Müller: „Wir wollen das zeigen, was uns bisher stark gemacht hat, und das ist mannschaftliche Geschlossenheit.“

Die Gäste aus Wilsche gehen nach dem 6:0-Erfolg gegen den FC Germania Parsau deutlich entspannter in die Partie. „Gegen Leiferde sind es immer gute Spiele, wir freuen uns darauf“, so VfR-Trainer Bernd Huneke. „Ich war überrascht, dass die SV am Sonntag verloren hat. Dieses Spiel ist aber ein Derby, es wird ganz anders laufen.“ Außerdem hat Wilsche eine Serie zu verteidigen. Huneke: „Wir sind nach der Winterpause ja noch ungeschlagen.“

yps

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