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In Leiferde haben es alle begriffen

Fußball-Kreisliga In Leiferde haben es alle begriffen

Im Tabellenkeller der Fußball-Kreisliga Gifhorn herrscht keine Zufriedenheit - verständlich, wo es doch (abhängig von den Absteigern aus der Bezirksliga) bis zu fünf Teams erwischen könnte. Der vierte und letzte Teil des AZ/WAZ-Rückblicks befasst sich mit den Rängen 13 bis 16.

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Laufen der Konkurrenz bisher hinterher: Doch die SV Leiferde (v.) und der FC Germania Parsau wollen raus aus dem Keller.

Quelle: Canidar

Bezirksliga-Absteiger  SV Sprakensehl findet sich nach den personellen Änderungen des Sommers sowie mit Goran Spiroski als neuem Trainer auf Platz 13 wieder. „Ich habe erst spät zugesagt, und von den 20 Vorjahres-Spielern sind nur sechs übrig geblieben“, erinnert Spiroski. „Diese Ausgangslage darf man nicht vergessen.“ Trotzdem blickt der Coach positiv auf die Rückrunde: „Viele haben gedacht, dass wir durchgereicht werden. Stattdessen sind wir noch am Leben, hatten viele enge Spiele. Wir haben zwar einige Punkte liegengelassen, aber die Chancen auf den Klassenerhalt sind noch da.“

Die SV Leiferde wurde nach Platz drei im Vorjahr von vielen als Mitfavorit auf den Titel gehandelt. Stattdessen steht das Team nur auf Rang 14, nachdem sich im Sommer einiges in Sachen Personal getan hatte. „Das war ein Grund, der andere die vielen Verletzungen“, erklärt der alte und neue SVL-Coach Hartmut Müller. „Von 20 Mann waren meist nur elf bis 13 da. Das soll aber keine Ausrede sein.“ Denn Müller weiß: Mit mehr Stabilität „hätten wir besser abschneiden können. Mittlerweile haben aber alle begriffen, dass wir uns gemeinsam aus dieser Misere ziehen müssen.“ Ebenfalls positiv: Artur Huse kehrt vom TuS Müden-Dieckhorst II zurück.

Auf Platz 15 findet sich Aufsteiger FC Germania Parsau wieder - und ist davon nicht begeistert. „Das entspricht nicht unseren Vorstellungen“, sagt FC-Trainer Andreas Triller. „Die erste Saisonhälfte kann man kaum schlechter abschließen. Es gab keine glücklichen Siege, wir haben viel liegengelassen.“ Das Problem: die Defensive. „Wenn wir uns dort stabilisieren, ist mit uns zu rechnen“, sagt Triller. „Wir schreiben noch gar nichts ab, so eng wie alle beisammen sind.“ Denn: „Wenn wir einen guten Rhythmus finden und fit bleiben, machen wir es in der Rückrunde hoffentlich spannend.“

Ein weiterer Aufsteiger hält die Rote Laterne in der Hand: Der VfL Rötgesbüttel ist das Schlusslicht. „Es war bislang erwartet schwer, die Akklimatisierung hat länger gedauert, als wir dachten“, resümiert VfL-Spartenleiter Dirk Reuer. „Das hängt auch mit den vielen Verletzten zusammen.“ Zum Start gab es eine „kalte Dusche“, so Reuer zum 1:10-Willkommensgruß in Knesebeck. Als die Verletzungen zum Ende des Jahres weniger wurden, schloss Rötgesbüttel aber die Lücke zum Rest der Liga. „Das hat uns Hoffnung gegeben“, so Reuer. „Wir sind guten Mutes, dass wir die Hinrunde noch korrigieren können.“

yps

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