Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Imort: Imposante Eindrücke, umstrittene Strafe

Küstenruder-Weltmeisterschaft Imort: Imposante Eindrücke, umstrittene Strafe

Monaco. Imposant, beeindruckend - und doch auch ärgerlich: Das Steinhorster Ruder-Ass Dominic Imort hatte sich mit dem Doppel-Vierer seines RTHC Leverkusen bei der Küstenruder-Weltmeisterschaft im Mittelmeer vor Monaco für das A-Finale qualifiziert - und wurde letztlich im B-Finale Dritter.

Voriger Artikel
Tolle Platzierungen und sogar ein Aufstieg
Nächster Artikel
Ehmen: „Schlimmer kann es nicht mehr werden“

Alle an die Ruder: Der Steinhorster Dominic Imort (3. v. l.) überzeugte im Doppel-Vierer im Schatten der imposanten Schiffe im Hafen von Monaco.

Küstenrudern - „das ist im Vergleich zum normalen Rudern völlig anders“, so Imort. Die Strecken sind länger, die Boote meerestauglich - und das müssen sie auch sein. „Teams, die das Küstenrudern perfektioniert haben, können quasi auf den Wellen surfen“, sagt der Steinhorster. Außerdem spektakulär: Die Boote kommen sich bei den Wenden an den Bojen richtig nahe. „Da wird‘s eng - und es kann Bootskontakt geben.“ Ein solcher sollte die Leverkusener das Finale kosten.

Insgesamt 52 Boote wurden auf drei Vorläufe aufgeteilt, im schnellsten dieser Vorläufe qualifizierten sich Imort und Co. zwar sicher als Fünfte fürs A-Finale, aber im Nachgang gab‘s am grünen Tisch aufgrund einer leichten Behinderung eines anderen Bootes eine Zeitstrafe von 60 Sekunden. „Das ist auf einer Vier-Kilometer-Strecke nicht aufzuholen“, so Imort. In Anbetracht der Tatsache, dass die Berührung ohne jede Folge für das Ergebnis blieb, sei es eine überharte Entscheidung gewesen.

Dadurch stand am Ende Platz acht und somit nur das B-Finale. Dort wurde der Vierer mit einer guten Leistung Dritter hinter Ungarn und Italien - die ebenfalls nur aufgrund von Zeitstrafen das A-Finale verpasst hatten. „Ein sechster oder siebter Platz im WM-Finale wäre realistisch gewesen“, sagt Imort, der neben der guten Leistung auch unvergessliche Eindrücke sammelte. „Die Yachten, die man da im Hafen sieht, sind schon Wahnsinn.“ Wie die Leistungen der Küstenruderer auf dem Meer.

ums

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn