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Im Keller gibt‘s auch einen Spitzenreiter

Fußball: 1. Kreisklasse GF 1 Im Keller gibt‘s auch einen Spitzenreiter

Reserventreffen im Tabellenkeller: In der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 1 stehen auf den letzten fünf Plätzen gleich vier Zweitvertretungen - und der SV Dannenbüttel.

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Das fairste Team der Liga: Der SV Dannenbüttel (l.) führt die Fairplay-Wertung in der Staffel an, will nun auch tabellarisch klettern.

Quelle: Photowerk (mf)

Der ist allerdings gleichzeitig ein Spitzenreiter, wie der AZ/WAZ-Rückblick zeigt.

Obwohl der VfL Wittingen II erneut chronisch unterbesetzt war, rangiert er auf Position elf. „Wir hatten richtig viele Probleme mit dem Personal, 70 Prozent unserer Spiele haben wir mit der halben Dritten gemacht“, verdeutlicht VfL-Coach Patrick Borchers. „Es war jedes Mal ein Kampf, elf Mann zusammenzukriegen. Wir mussten ja auch immer jemanden an die Erste abgeben“, so Borchers weiter. „Insgesamt bin ich aber zufrieden. Nach der Winterpause dürfte die Erste wieder genug Leute haben, dann wird es auch bei uns besser.“

Zu Platz zwölf langte es für Aufsteiger Wesendorfer SC II. „Wie erwartet war es nicht so einfach wie in unserer Aufstiegssaison“, resümiert Wesendorfs Spielertrainer Viktor Damert. „Wir hatten gehofft, etwas Euphorie mitnehmen zu können. Geklappt hat das leider nicht.“ Die ersten zwei Partien gingen hoch verloren (0:7 beim SV Tappenbeck und 0:5 gegen den FC Ohretal), im dritten Anlauf gab’s dafür einen 5:0-Erfolg beim SV Groß Oesingen II. „Im Laufe der Hinrunde haben wir uns stabilisiert“, so Damert.

Peter Burmester übernahm den SV Dannenbüttel im Sommer, rangiert mit seinem Team zur Winterpause auf Platz 13. „Im Sommer gab es wichtige Abgänge, wir mussten erst einmal alles unter einen Hut bringen“, erinnert sich Burmester. „Irgendwann haben wir die Kurve bekommen, trotz vieler Verletzungen.“ Mangelnden Einsatz kann er seinem Team wahrlich nicht vorwerfen. „Die Trainingsbeteiligung war immer sehr gut, und zur Rückrunde sind fast alle wieder fit. Daher mache ich mir keine Sorgen“, so Burmester, der besonders auf eines stolz ist: „Wir sind in der Fairnesstabelle ganz oben, das hatte ich auch so gefordert.“

Auf Platz 14 findet sich mit dem SV Groß Oesingen II ein weiterer Aufsteiger wieder. „Es hat seine Zeit gedauert, bis wir angekommen sind“, räumt SV-Trainer Ernst Goltermann ein. Zu Beginn gab’s vor allem körperliche Defizite. „Die Trainingsbeteiligung war nicht wie erhofft, daher kamen wir konditionell nicht hinterher“, erklärt Goltermann. „Erst in den letzten Spielen vor der Pause sind wir auf den Stand gekommen, um mithalten zu können.“ In der Folge gab der SV die Rote Laterne ab, ist nun wieder hoffnungsfroh im Abstiegskampf - trotz einer Menge Verletzungen. Goltermann: „Ich habe bisher insgesamt 28 Spieler eingesetzt!“

Es sieht nicht gut aus für den FC Germania Parsau II: Nach dem Staffelwechsel im Sommer ist das Team nun Letzter - mit acht Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. „Nach den ersten drei Begegnungen war die Personaldecke ziemlich dünn“, erinnert sich Parsaus Ex-Coach Dirk Schindler, der in der Winterpause zurücktrat. „Wir mussten des Öfteren Spieler an unsere Erstvertretung abgeben und meist zusehen, dass wir selbst elf, zwölf Mann zusammenbekommen.“ Das klappte zwar - „aber mit Leuten, die jahrelang nicht gespielt hatten, und mit Altliga-Spielern“, so Schindler. Den Staffelwechsel macht er für die Talfahrt nicht verantwortlich: „Die vielen Derbys sind eher ein Ansporn.“

yps

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