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Hoffnung im Tabellenkeller

Fußball - 1. Kreisklasse 1 Hoffnung im Tabellenkeller

Die hinteren Plätzen der 1. Kreisklasse Gifhorn 1 belegten in der Hinrunde die Teams aus Wittingen, Tappenbeck, Barwedel, Osloß und Weyhausen. Doch wie der dritte Teil des AZ/WAZ-Rückblickes zeigt, stirbt die Hoffnung zuletzt.

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Beide Teams wollen klettern: Tappenbeck (M.) möchte ins obere Drittel, Weyhausen runter von den Abstiegsrängen.

Quelle: Photowerk (cc)

Beim VfL Wittingen II deutete sich die Schwere der Aufgabe schon vor der Saison an. Trainer Patrick Borchers hatte Zweifel, da er mit einem sehr jungen Team in die Spielzeit ging: „Aber jetzt sind wir trotz einer durchwachsenen Hinrunde positiv überrascht.“ Denn letztlich sei die Platzierung mit Rang elf besser als erwartet. „Dabei mussten wir einige unglückliche Niederlagen verkraften und haben viele Punkte verschenkt“, gibt Borchers zu. Dennoch gibt sich der Coach zufrieden und blickt positiv auf die anstehende Rückrunde: „Wir wollen den Abstieg vermeiden.“

Vor der Saison gab‘s einen Tapetenwechsel beim SV Tappenbeck : Christian Grunwald übernahm den Trainerposten, einige Spieler kamen neu hinzu, sodass die Mannschaft sich erst einmal finden musste. „Wir wussten, dass es schwer werden würde, hatten uns aber mehr erhofft als Platz zwölf“, so Grunwald. Trotz der durchwachsenen Hinrunde bleibt der Coach aber weiterhin optimistisch, da der SV gerade gegen die vermeintlich stärkeren Teams bewies, dass die Qualität vorhanden ist. Grunwald gibt deshalb schon mal die Richtung an: „Ein Platz im oberen Drittel ist das Saisonziel!“

Aufsteiger SV Barwedel musste sich an die neue Liga gewöhnen, erreichte zur Pause nur den 13. Platz. „Wir haben keinen guten Start erwischt, teilweise unnötig verloren“, erklärt Co-Trainer Michael Goldbeck. Die Mannschaft spielte zunächst oft zu leichtsinnig und ließ Punkte liegen. Den ersten Zähler gab‘s erst im vierten Anlauf beim 4:4 gegen den SV Rühen. So trug Barwedel vom zweiten bis zum zwölften Spieltag die Rote Laterne, ehe der Sprung auf Platz 13 gelang. „Wir müssen jetzt weiter Punkte sammeln“, so Goldbeck.

Andere Vorstellungen von der Hinrunde hatte Marten Elgner, Trainer des SV Osloß : „Wir sind nicht zufrieden. Der Start war okay, aber danach haben wir nur noch abgebaut.“ Da auch Osloß von Verletzungspech geplagt war, musste Elgner oft improvisieren, um eine Mannschaft zusammenzubekommen, das Team rutschte auf den 14. und damit vorletzten Tabellenplatz ab. „Viele Verletzte kommen jetzt zurück, deshalb ist die Hoffnung auf jeden Fall noch da ist“, erklärt Elgner. Positiv in Erinnerung ist ihm der 3:0-Derbysieg in Weyhausen geblieben: „Da hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann.“

Der SC Weyhausen und Trainer Burkhard Bober mussten mit einigen Abgängen zurechtkommen. „Wir haben ein neues Team, das sich erst finden muss“, so Bober. Mittlerweile klappt dies schon besser, die Mannschaft zieht mit. Und aus den letzten zwei Spielen vor der Winterpause wurden immerhin vier Punkte geholt. Im neuen Jahr will der Coach an diese Spielen anknüpfen, um den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Zur Verstärkung soll noch ein Torwart geholt werden. „Wenn alle Spieler fit sind, können wir in dieser Liga bestehen. Der Wille ist da, wir werden um den Klassenerhalt kämpfen“, erklärt Bober.

mic

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