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Hinsches Horror-Spiel: „Abgehakt ist es nicht“

Badminton: BV Gifhorn Hinsches Horror-Spiel: „Abgehakt ist es nicht“

„Wenn wir deswegen absteigen und unsere Zweite und Dritte mit, kann ich mir das kaum verzeihen…“ Gesagt hat das Robert Hinsche am 22. Februar.

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Der 22. Februar 2014: Robert HInsche hat seine bittere Einzel-Pleite, die dem BV Gifhorn mit den Klassenerhalt kostete, nicht vergessen – doch er blickt auch nach vorn.

Quelle: Photowerk (cc)

Gemeint war mit „deswegen“ sein Einzel, dass er trotz 17:10-Führung im Entscheidungssatz gegen Solingen verlor. So gab‘s ein 4:4 statt eines 5:3. Vier Wochen später stand fest: Der BV Gifhorn muss aus der 2. Badminton-Bundesliga absteigen, Solingen blieb drin. Bleibt eine Frage: Konnte Hinsche es sich doch verzeihen?

Natürlich ist Gifhorn nicht aufgrund eines verlorenen Einzels abgestiegen. Und wenn man in der Endabrechnung Hinsches 1:2-Satzpleite in einen 2:1-Sieg umwandelt, dann hätte Solingen eben aufgrund des besseren Satzverhältnisses die Liga gehalten. „Und doch ist es so, dass wir wohl dringeblieben wären, wenn ich gewonnen hätte“, sagt der 27-Jährige. Die Ausgangslage für den Endspurt wäre eine andere gewesen…

Bitter: Sein Horror-Spiel konnte er nicht geradebiegen. Eine Zehenverletzung brachte kurz darauf das Saisonaus. Er hätte gern nochmal alles in die Waagschale geworfen, doch so war Hinsche beim Absturz in die Regionalliga nur Zuschauer.

Die Verletzung ist nicht ganz ausgeheilt. „Aber ich gehe wieder mit zwei Schuhen zur Arbeit“, hat das BVG-Ass seinen Humor nicht verloren. Doch dieser 22. Februar hat Spuren hinterlassen: „Abgehakt ist das Spiel nicht. Aber vielleicht tut dieser Neuaufbau auch gut.“

Das Gerüst dafür liefern Eigengewächse, neben Fabienne Deprez soll auch eine neue Nummer 1 bei den Herren kommen. „Wir wollen wieder mit unseren Teams in der 2. Liga und Regionalliga spielen“, sagt Hinsche. Er selbst wird dabei helfen - um spätestens nach dem erhofften Wiederaufstieg den 22. Februar 2014 endgültig abhaken zu können…

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