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Hillerse: Unerwartete Sorgen

Fußball-Landesliga Hillerse: Unerwartete Sorgen

So richtig in Sorge musste man um den Fußball-Landesligisten TSV Hillerse vor der Saison eigentlich nicht sein - ein Team, das verjüngt wird, in dessen Stamm aber weiter viele erfahrene Akteure sind. Und doch ist die Mannschaft von Trainer Heiner Pahl als Zwölfter gerade so auf einem Nichtabstiegsplatz in die Winterpause gekommen.

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Oft hapert‘s an der Einstellung: Jannik Bruns (l.) und Hillerse haben nicht immer so gespielt wie hier beim 3:0 gegen Acosta.

Quelle: Photowerk (sp)

Für Pahl ist das dürftige Abschneiden, das inzwischen tatsächlich für Sorgenfalten sorgt, aber weder ein spielerisches Problem noch eines der Qualität. Die vorrangig jungen Neuzugänge zeigen solide Leistungen, finden sich mal mehr, mal weniger schnell beim TSV zurecht.

Auch, dass Abwehrchef Moritz Stubbe nach Auslandsaufenthalt erst spät wieder einstieg, macht Hillerses Coach nicht dafür verantwortlich, dass statt des Mittelfeldplatzes um den Klassenerhalt gebangt wird. Pahl: „Es ist eine Einstellungssache, auch wenn ein Gegner nicht so schönen Fußball spielt - und das ist nicht böse gemeint -, muss man immer alles geben.“

Hielt Hillerse gegen Topteams oft lange mit, verlor so gegen Northeim zweimal unglücklich (0:2, 0:1), setzte es beim BVG Wolfenbüttel beispielsweise ein heftiges 1:5. Immerhin: Im Vergleich zur Keller-Konkurrenz hat Hillerse bis zu zwei Spiele weniger absolviert, kann hintenraus noch punkten.

Was dem TSV-Coach im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten gut gefällt, ist die Trainingsbeteiligung, die aufgrund von Studenten oder Urlaubern zuvor schon mal einstellig ausgefallen war: „Die ist sehr gut, auch die jungen Spieler ziehen mit. Wir haben für die nächste Zeit mit Spielern zwischen 19 und 23 Jahren sehr gute Perspektiven.“ Allein: Den Klassenerhalt sichert das noch nicht. Pahl: „Das mit der Einstellung werden wir ansprechen müssen.“

hot

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