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Heim-Comeback für Eddy: Gutknecht kämpft in Gifhorn

Boxen Heim-Comeback für Eddy: Gutknecht kämpft in Gifhorn

Gifhorn. Heim-Comeback für Eduard Gutknecht! Drei Monate nach dem verlorenen WM-Fight kehrt der Westerbecker Boxprofi in den Ring zurück. Der Clou: Erstmals seit neun Jahren geschieht das in seiner Heimat.

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Doppeltes Comeback: Der Westerbecker Eduard Gutknecht kehrt erstmals nach der bitten WM-Pleite gegen Jürgen Brähmer (l. Bild, l.) in den Ring zurück.

Quelle: Imago 23205885

Am 18. Juni veranstaltet der Supermittelgewichtler in der Gifhorner Boxmühle zusammen mit seinem Wiking-Boxstall und dem BC Gifhorn eine Gala, bei der Amateur- und Profiboxer zum Einsatz kommen sollen - inklusive eines Gutknecht-Auftritts als Leckerbissen.

Am 18. Mai 2007 hatte er im Sportzentrum Süd Joseph Sovijus besiegt. „Ich freue mich riesig, wieder in Gifhorn zu kämpfen“, sagt der 34-Jährige, der die bittere WM-Punktniederlage gegen Jürgen Brähmer so langsam verdaut hat. Der Gegner steht noch nicht fest, Manager Winfried Spiering sondiert gerade den Markt. Mit Ranking-Kämpfen muss sich „Energy Eddy“ wieder in Reichweite der Weltspitze bringen - in Gifhorn will er damit loslegen!

Gutknecht ist allerdings weit davon entfernt, das Event in der Boxmühle auf sich zu zentrieren: „Mir geht‘s vor allem darum, den jungen Amateurboxern eine Bühne zu geben. Sie sind kommende Profis, so sollten sie auch behandelt werden.“

Den Youngstern eine Perspektive zu verschaffen - das sei etwas, „was ich mir nach meiner Karriere vorstellen kann, auch im Amateurbereich“, so Gutknecht. „Ich will zudem lernen, Veranstaltungen zu organisieren. Warum sollte künftig auch das nicht etwas für mich sein?“

Bei der Orga-Arbeit bekommt er vorerst noch Unterstützung von seinem Manager, bei der Auswahl der Rahmenkämpfe von BCG-Trainer Vitali Boot und Klub-Chef Werner Kasimir. „Es wird keine große Show drumherum geben, der Sport steht im Fokus“, erklärt Gutknecht, der sich wünscht, „dass Leute, die Boxen für eine brutale Sportart halten, vorbeischauen und sich vom Gegenteil überzeugen“.

von Pascal Mäkelburg

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