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Hat ein Pfiff die DM gekostet?

Radball: U-19-Meisterschaft Hat ein Pfiff die DM gekostet?

Hat ein einziger Pfiff Tristan Brokat und Maxemilian Nilßon vom RSV Löwe Gifhorn die Teilnahme am DM-Finale der U-19-Radballer gekostet? „Hätte der Schiri gegen Gastgeber Schwaikheim seinen Job richtig gemacht, bin ich überzeugt, dass wir es geschafft hätten“, sagte jedenfalls RSV-Betreuer Andreas Minuth.

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Bitteres Aus: Maxemilian Nilßon scheiterte mit Tristan Brokat kurz vor dem Erreichen der DM-Finalrunde.

Quelle: Michael Franke

Die besagte Partie war für das Gifhorner Duo quasi das Finale um das Finale. Nach der 0:1-Auftaktpleite gegen den späteren Sieger Zscherben, der ohne Punktverlust durchkam, wartete Schwaikheim.

Hier lief zunächst alles für Gifhorn. Nilßon brachte sein Team durch zwei Abstaubertore nach 90 Sekunden mit 2:0 in Führung. Doch bis zur Pause glich Schwaikheim zum 2:2 aus. In der zweiten Hälfte war der RSV dann über die Schiri-Leistung verärgert. „Schwaikheim durfte alles, wir durften nichts“, so Minuth, der „kurz vor Schluss das Unfassbare“ mitansehen musste. Die Gastgeber bekamen einen Viermeter zugesprochen, verwandelten den Strafstoß zum entscheidenden 3:2. Minuth: „Das war keiner. Das hat später sogar der zweite erfahrene Bundesliga-Schiri gesagt.“

Für Gifhorn war‘s das quasi im Rennen um Platz zwei, Siege gegen Rottendorf (6:2) und Lippersdorf (9:2) folgten, beim 3:5 gegen Heddernheim „war die Luft raus“, so Minuth, der nach Platz vier folgendes Fazit zog: „Für mich war Tristan der stärkste Tormann und Maxemilian einer der schnellsten Außenspieler an diesem Tag.“ Doch zum DM-Finale reisen Zscherben und Schwaikheim.

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