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Gutknecht drückt Reset-Knopf

Boxen: Profikampf Gutknecht drückt Reset-Knopf

Neuer Boxstall, Rückkehr in die angestammte Gewichtsklasse - Eddy Gutknecht hat den Reset-Knopf gedrückt, um nochmal im Profigeschäft anzugreifen.

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Das dritte Duell: Der Westerbecker Eddy Gutknecht (l., hier 2007) will heute erneut gegen Christian Pawlak gewinnen.

Quelle: Imago 03024703

Der erste Schritt: „Ich will so schnell wie möglich wieder in die Weltrangliste“, so der Westerbecker. Deshalb muss er am heutigen Samstag in Hamburg auf jeden Fall gegen Christian Pawlak (Espelkamp) gewinnen.

In der O2-World kämpft Gutknecht im Vorprogramm von Wladimir Klitschko, der gegen Kubrat Pulev seine WM-Titel im Schwergewicht verteidigt. Der Westerbecker selbst tritt nach vier Jahren im Halbschwergewicht wieder im Supermittelgewicht an. „Das ist besser für mich, da muss ich mich mehr quälen“, sagt der 32-Jährige. „Und da bin ich hungriger.“

Hungrig auf Erfolg. Der gegen Pawlak ist fest eingeplant. Zweimal hat er den Westfalen im Profibereich schon besiegt. „Pawlak ist keiner, der schnell fällt“, weiß Gutknecht. „Eigentlich interessiert es mich aber nicht, gegen wen ich boxe. Ich freue mich einfach nur, wieder im Ring zu stehen.“

Zuletzt hatte er Anfang Mai gekämpft, das enttäuschende Remis gegen den Argentinier Pablo Sosa war sein letzter Auftritt für Sauerland. Jetzt steht der Westerbecker bei „GGG Promotion“ unter Vertrag. In seinem Erziehungsurlaub (Gutknecht ist im September zum dritten Mal Vater geworden) packte er in der Familie mit an, schuftete nebenbei in der Heimat für den sportlichen Neuanfang.

In den vergangenen zwei Wochen machte er vermehrt Sparring mit Amateur-Assen wie Artur Mann (BC Gifhorn) oder Artur Reis (AKBC Wolfsburg). „Das ist manchmal besser als gegen einen Profi, weil sie zeigen wollen, was sie draufhaben“, so Gutknecht. Heute muss er sich beweisen: „Die Leute sollen sehen, dass ich wieder da bin!“

nik

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