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Grand Slam: Aufwärtstrend bei Breitbarth

Judo Grand Slam: Aufwärtstrend bei Breitbarth

Internes Duell gewonnen, zudem den Aufwärtstrend fortgesetzt: Beim letzten großen Judo-Event vor der WM Ende August in Astana (Kasachstan) ging‘s für André Breitbarth (Leiferde) weiter bergauf.

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Es geht bergauf: Zwar unterlag André Breitbarth (r.) im Kampf um Bronze (kl. Bild, l.), doch die Leistungskurve zeigt nach oben.

Quelle: Imago

Das Schwergewicht stand beim Grand Slam in Tyumen (Russland) endlich wieder in einem Medaillenkampf, wurde am Ende Fünfter.

„Es hat gut getan, mal wieder ein Medaillenmatch zu bestreiten“, sagte Breitbarth nach der unglücklichen Pleite gegen Lokalmatador Soslan Bostanov. Der Leiferder lag mit Bestrafungen im Hintertreffen, wagte dann einen fulminanten Angriff, den der Russe etwas glücklich konterte, dafür einen Waza-ari gutgeschrieben bekam. „Das muss ich mir noch mal in Ruhe auf Video ansehen“, so Breitbarth zum einzigen Kampf, der für ihn über die volle Zeit von fünf Minuten ging.

Zuvor war der Leiferder zügig unterwegs. 23 Sekunden benötigte er, um Rashed Zaidan (Saudi-Arabien) per Hüftwurf zu besiegen. Das Pool-Finale hatte er dann nach acht Sekunden gegen den Polen Maciej Sarnacki verloren. „Er hat mich überrannt“, ärgerte sich Breitbarth.

Doch so kam es in der Trostrunde zum internen Duell mit Olympia-Konkurrent Sven Heinle (Fellbach). Hier feierte Breitbarth, mit einer frühen Bestrafung im Rücken, einen wichtigen Ippon-Sieg, den ihm wieder ein erfolgreicher Hüftwurf nach 3:07 Minuten eingebracht hatte.

Heinle erneut besiegt - und doch muss sich Breitbarth in Sachen WM wohl hinter dem Fellbacher anstellen: „Er hat zuletzt von den Wettkämpfen die Medaillen mitgebracht.“ Allerdings hat der deutsche Judobund durch eine Absage in der 60-Kilogramm-Klasse insgesamt einen Startplatz frei. Auf den hat der Leiferder gute Chancen - nicht zuletzt dank seines Aufwärtstrends…

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