Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Gifhorner Bär wirft mit Jena den HSV raus

Fußball - DFB-Pokal Gifhorner Bär wirft mit Jena den HSV raus

3:2 nach Verlängerung gegen den Bundesligisten Hamburger SV! Beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena brachen nach dem grandiosen Erfolg im DFB-Pokal alle Dämme, und mittendrin war auch ein nach Jena gewechselter Gifhorner Fußballer. „Es war einfach unbeschreiblich“, berichtete Marcel Bär.

Voriger Artikel
Gute Liga-Generalprobe für MTV und Vorsfelde
Nächster Artikel
Trainer wollen die Spannung steigern

Ein Tag, der in die Geschichte von Carl Zeiss einging: Viertligist Jena durfte im DFB-Pokal ein 3:2 gegen den Bundesligisten Hamburg feiern und der Gifhorner Marcel Bär (l.) war mittendrin.

Quelle: imago sportfotodienst

Der Ex-Spieler des MTV Gifhorn stand gegen den Erstligisten in der Startelf, obwohl er das zweite Ligaspiel noch gesperrt verpasst hatte. „Ich habe mich gut gefühlt im Training, und der Coach hat mir das Vertrauen gegeben“, so der 23-Jährige. „Und ich denke, es hat sich gelohnt.“

Bär spielte vor 13.800 Zuschauern, Familie und Freunde waren auch dabei. „Sie haben sich das Spektakel mal angesehen“, sagte der Gifhorner schmunzelnd. Und es wurde ein Spektakel. „Das ganze Stadion stand hinter uns“, so der 23-Jährige, der es mit Hamburgs Ivo Ilicevic zu tun bekam. „Er ist ein überragender Spieler, unberechenbar und sehr schnell“, sagte Bär. „Als Erstes war ich natürlich auf die Defensive bedacht, aber dann habe ich mich immer öfter in den Angriff eingeschaltet.“

Nach 68 Minuten erwies sich eine früh zugezogene Blase unter dem Fuß jedoch als zu schmerzhaft, Bär musste raus. „Das war ärgerlich, aber dann habe ich eben auf der Bank mitgefiebert“, so der Mittelfeldspieler. Die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit „waren einfach nur eine Qual, da bin ich um Jahre gealtert“.

Der HSV schaffte glücklich das späte 2:2, doch Jena witterte seine Chance. „In der Verlängerung war ich ganz entspannt“, so der Gifhorner. Und tatsächlich durfte Jena jubeln. „Es war unglaublich, ich habe den Emotionen freien Lauf gelassen“, so Bär. „Es war ein hochverdienter Sieg, ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben Geschichte geschrieben.“

sch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Gifhorn