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Gifhorn im Glück! Ein 4:4 fällt vom Himmel

Badminton: 2. Liga Gifhorn im Glück! Ein 4:4 fällt vom Himmel

Was für ein verrückter Sonntag in der 2. Badminton-Bundesliga! Erst fällt für den toll kämpfenden BV Gifhorn im Heimspiel gegen den STC BW Solingen ein 4:4 quasi vom Himmel - und dann reicht dieser eine Punkt aus den beiden Spielen des Wochenendes (zuvor hatte es ein 3:5 gegen den 1. BC Wipperfeld gegeben) noch dafür aus, um in der Tabelle auf Platz vier zu klettern. „Das hat sich das Team verdient“, sagte Coach Hans Werner Niesner.

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Eine Bank! Fabienne Deprez holte an diesem Wochenende vier Punkte für Gifhorn, gewann auch ihre Spiele gegen Solingen.

Quelle: Cagla Canidar

Dabei musste Gifhorn einen Nackenschlag hinnehmen. Nach den Doppeln stand nicht die gewünschte Führung, sondern ein 1:2. Nur Fabienne Deprez und Sonja Schlösser fuhren einen Sieg ein - das aber überzeugend. „Das Doppel war super, es klappt mit Sonja und mir immer besser“, so Deprez.

Doch das zweite Herren-Doppel, in das der BVG viel Hoffnung gelegt hatte, zog nicht nach. Patrick Kämnitz und Timo Teulings boten wie bereits am Vortag ein starkes Spiel, bauten dann aber erneut in der zweiten Hälfte des dritten Satzes ab. „Eigentlich sind wir erfahren genug“, grübelte Teulings. „Aber dann passieren uns Fehler wie Grundschülern“, schob Kämnitz nach. Der stand dann im Einzel unter Druck. Deprez hatte den zweiten Punkt für den BVG geholt, Gifhorns Ersatz-Nummer 1 für Niluka Karunaratne musste nachziehen.

Als Kämnitz in dem Match der Satzausgleich gelang, überschlugen sich die Ereignisse. Konkurrent Adi Pratama gab aufgrund einer Fußverletzung auf. Niesner: „Er dachte, er könnte in zwei Sätzen siegen. Doch das hat Patrick stark verhindert - da ging beim Solinger nichts mehr.“ Sekunden später schenkte der STC auch das dritte Einzel ab, Niklas Niemczyk (Leistenverletzung) fiel aus. Die Gäste brachten das Mixed zwar nach Hause, doch Gifhorn bejubelte einen Punkt.

„Ich hätte uns ein 4:4 auch zugetraut, wenn beide Solinger zu Ende gespielt hätten“, bilanzierte der BVG-Coach. „Aber das Geschenk nehmen wir gern mit.“

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