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Für Bäumann steht viel auf dem Spiel

Handbiken - WM Für Bäumann steht viel auf dem Spiel

Am Donnerstag und am Samstag steigen für Stefan Bäumann zwei der wichtigsten Rennen der vergangenen Jahre: Für den Gifhorner Handbiker geht’s im kanadischen Baie-Comeau um mehr als „nur“ um eine Platzierung bei der Weltmeisterschaft.

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Verspricht Vollgas: Für den Gifhorner Handbiker Stefan Bäumann geht es bei der Weltmeisterschaft in Kanada auch um Fördergelder.

Quelle: Photowerk (sp)

Das Zeitfahren am Donnerstag über 17,3 Kilometer und das Straßenrennen am Samstag über 60,5 km entscheiden auch darüber, wie intensiv er seinen Sport in den kommenden Jahren betreiben kann.

Im Vorjahr rutschte der 43-Jährige aus dem Bundeskader, damit gingen Fördergelder flöten, die die Sportler auch brauchen, um ihr Top-Niveau zu halten. Ein Rang unter den ersten acht - wenn er zudem wenigstens drei Athleten hinter sich lässt - würde bedeuten, dass der Gifhorner wieder den B-Kaderstatus erhält. Schafft er es sogar aufs Podium, winkt die Rückkehr in den A-Kader.

Die Generalprobe beim Weltcup-Finale im nur 60 Kilometer entfernten Matane lief durchwachsen. Im Straßenrennen, in dem der Gifhorner Zehnter wurde, fuhr er die letzten drei der insgesamt sieben Runden ganz locker aus: „Mit Blick auf die WM.“ Ab Donnerstag will Bäumann „alles raushauen - auch wenn mir die Arme abfallen. Ich hoffe, die Leistung beim Weltcup hatte noch mit dem Jetlag zu tun.“

Das Zeitfahren ist eigentlich nicht seine Spezialdisziplin, doch in Matane klappte es mit Platz sieben gut: „Hoffentlich kann ich meine Leistung, die ich dort eine Runde lang durchgehalten habe, jetzt die ganze Zeit durchziehen. In Matane hat mir am Ende der Punch gefehlt, und ich hatte Gummi-Arme.“

Allerdings: Die Konkurrenz war zuletzt gut drauf und wird auch jetzt Vollgas geben. Bäumann ehrlich: „Beim Weltcup war sie noch zu stark. Ich hoffe, dass ich das im Rennen vergessen kann.“ Denn ab Donnerstag geht’s schließlich noch um etwas mehr als „nur“ die Weltmeisterschaft…

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