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Frust nach 3:5! Der BVG schaut jetzt nach unten

Badminton - 2. Liga Frust nach 3:5! Der BVG schaut jetzt nach unten

Es war die erste Weichenstellung in der noch jungen Saison in der 2. Badminton-Bundesliga - und der Zug Richtung Tabellenspitze fährt vorerst ohne den BV Gifhorn ab. Dem 4:4 vom Samstag gegen den BV Wesel (siehe Text) folgte gestern ein ernüchterndes 3:5 gegen den FC Langenfeld.

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Da passte nicht viel: Till Zander (r.) und Maurice Niesner verloren den im Doppel eingeplanten Punkt in drei Sätzen.

Quelle: Cagla Canidar

Dass die Liga extrem ausgeglichen ist, wussten die Gifhorner vorher. „Hier entscheidet jedes einzelne Match“, hat auch Gifhorns Finne Kalle Koljonen schon längst erkannt - und das wurde dem BVG gestern zum Verhängnis, weil vor allem ein sicher geglaubter Punkt nicht kam. „Wir haben letztlich ohne Kopf gespielt“, sprach Maurice Niesner Klartext. Sein erstes Herren-Doppel mit Till Zander hatte Gifhorn fest eingeplant. Den ersten Satz fuhr das BVG-Duo auch noch ein. Niesner: „Allerdings ohne zu glänzen. Danach sind wir dann unnötigerweise zu viel Risiko gegangen.“

Die Gifhorner verloren völlig den Faden, gingen im dritten Satz sogar deutlich mit 6:21 unter.

Parallel drehten zwar Nicole Grether und Stasa Poznanovic noch ihr Doppel, wehrten dabei sogar einen Matchball ab, doch fortan liefen die Gastgeber diesem einen fehlenden Punkt hinterher.

Zwar steuerte Koljonen souverän seinen Einzel-Sieg bei, und auch das Mixed Zander/Poznanovic siegte sicher in zwei Sätzen, aber in den restlichen Partien war für Gifhorn nichts mehr drin. Die erste Pleite war perfekt.

In der ausgeglichen Liga ist damit natürlich noch nichts verloren, doch BVG-Trainer Hans Werner Niesner wird deutlich: „Wir müssen im Moment nicht über Aufstiegschancen reden. Es geht jetzt darum den Klassenerhalt zu sichern.“ Die erste Weichenstellung der Saison hat‘s gezeigt.

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Badminton - 2. Liga
Kalle ist eine Bank: Der Finne Koljonen bog sein Einzel noch um, gewann im dritten Satz und sicherte Gifhorn zumindest das 4:4.

Er ließ den Schläger auf den Boden fallen, stützte die Hände auf die Knie. Robert Hinsche hatte im abschließenden Match des Tages alles gegeben, sein Einzel aber in drei Sätzen verloren. So konnte auch er die spektakuläre Aufholjagd des BV Wesel RW nicht stoppen. In einem tollen Zweitliga-Spiel hatten die Badminton-Asse des BV Gifhorn mit 4:0 geführt, mussten sich am Ende aber mit dem 4:4 begnügen.

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