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Frühes Breitbarth-Aus: „Ich ärgere mich sehr“

Judo Frühes Breitbarth-Aus: „Ich ärgere mich sehr“

Dieses Osterfest lief für André Breitbarth nicht nach Wunsch - zumindest aus sportlicher Sicht. Der Schwergewichts-Judoka verabschiedete sich beim Grand Prix in Tiflis (Georgien) bereits nach dem ersten Kampf. Apropos frühzeitig: Auch die Anreise des Leiferders war alles andere als optimal verlaufen…

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Schnelles Aus: Der Leiferder André Breitbarth (r.) verlor beim Grand Prix in Georgien gleich seinen ersten Kampf.

Quelle: imago sportfotodienst

Drücken wir es mal so aus: Die Organisation war ausbaufähig. „Ich war viel früher als sonst üblich vor Ort“, sagte der 25-Jährige, der schon am Mittwochmorgen in der georgischen Hauptstadt landete. Da der Rest des deutschen Nationalteams erst am Donnerstagabend eintrudelte, „konnte ich nicht richtig trainieren, bin ein bisschen auf dem Hotelzimmer versauert. Das war natürlich nicht gut für die Motivation“, erklärte der Leiferder, fügte jedoch hinzu: „Daran will ich mein schlechtes Abschneiden nicht festmachen.“

Denn vor dem Duell mit Aslan Kambiev hatte er durchaus ein gutes Gefühl gehabt. Das Problem: Wertungen sammelte dann ausschließlich sein russischer Gegner. „Mit zunehmender Kampfzeit habe ich aber gemerkt, dass er einbricht“, so Breitbarth. Obwohl Kambiev insgesamt drei Strafen kassierte, setzte sich der Russe letztlich durch. „Ich hätte eigentlich noch mehr Gas geben müssen, hatte am Ende jedoch keine Luft mehr“, sagte der Leiferder.

Immerhin: Weil auch sein nationaler Widersacher Sven Heinle (Fellbach) schon vor dem Poolfinale ausschied, hat Breitbarth im Rennen um das Olympia-Ticket für Rio weiter die besseren Karten. „Trotzdem hatte ich mir den Auftritt in Georgien natürlich anders vorgestellt“, so der 25-Jährige. „Ich ärgere mich schon sehr.“

nik

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