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Fricke gegen Ex-Klub MTV: „Keine emotionale Sache“

Fußball-Bezirkspokal Fricke gegen Ex-Klub MTV: „Keine emotionale Sache“

Am Mittwoch saß Klaus Fricke beim Trainer-Kongress in Wolfsburg mit Uwe Erkenbrecher noch beim Kaffee zusammen, am Sonntag (15 Uhr) stehen sie sich mit ihren Fußball-Teams als Gegner gegenüber.

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Wiedersehen: Ex-MTV-Coach Klaus Fricke (r.) trifft am Sonntag mit Schunter auf Gifhorn (l. Torwarttrainer Wolfgang Staats).

Quelle: Uhmeyer

„Wir haben kurz über das Spiel gesprochen“, sagt Fricke, der mit Bezirksliga-Aufsteiger FC Schunter in der ersten Bezirkspokal-Runde Erkenbrechers Landesligist MTV Gifhorn erwartet - zu einem Ausflug in die Vergangenheit.

Nicht nur, dass Fricke (damals B-Jugend) einst zeitgleich mit Erkenbrecher (damals U 23) als Trainer beim VfL Wolfsburg arbeitete, er war auch einer von dessen Vorgängern beim MTV. Sechs Jahre lang hatte er bei den Schwarz-Gelben das Sagen, von 2004 bis 2010. „Das war eine sehr, sehr schöne Zeit, die ich nicht missen möchte“, so Fricke. „Und erfolgreich waren wir ja schließlich auch.“ Unter seiner Regie wurden die Gifhorner 2008 Niedersachsenmeister, klopften in der Relegation sogar ans Tor zur Regionalliga an.

Trotzdem sagt Fricke vor dem Wiedersehen: „Wenn wir in der Flutmulde spielen würden, wäre das etwas anderes, aber so ist das keine emotionale Sache für mich. Ich habe keine Beziehung mehr zum MTV.“ Die Erklärung ist einfach - bis auf Torwarttrainer Wolfgang Staats ist niemand übriggeblieben aus seiner Gifhorner Zeit.

Im FC-Kader stehen hingegen mit den Brüdern Niklaas und Vincent Osumek immerhin zwei Ex-MTVer, Letzterer ist am Sonntag allerdings nicht dabei. Sein Team sieht Fricke als „krassen Außenseiter“. Dass Underdogs zuweilen aber für Überraschungen gut sind, weiß der FC-Coach aus eigener Erfahrung. Mit Gifhorn etwa bot er in Tests Erkenbrechers VfL II zweimal Paroli. „Einmal haben wir knapp verloren, einmal sogar gewonnen“, erinnert sich Fricke, betont jedoch: „Realistisch gesehen, haben wir keine Chance.“

nik

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