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Freude über Silber kommt erst später

Stabhochsprung Freude über Silber kommt erst später

Im ersten Moment war Robin Pieper enttäuscht. Der favorisierte Meinerser Stabhochspringer konnte sich am Sonntag bei der U-20-DM in Sindelfingen seinen Titeltraum nicht erfüllen. Am Ende landete der Leichtathlet von der LG Peiner Land mit 5 Metern auf dem geteilten zweiten Platz - und freute sich mit etwas Verspätung doch über Silber.

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Auf dem Weg zum Silber: Der Meinerser Robin Pieper konnte seiner Favoritenrolle bei der U-20-DM in Sindelfingen nicht ganz gerecht werden, landete aber immerhin auf Platz zwei.

Das Unheil nahm früh seinen Lauf - oder besser gesagt: Anlauf. Denn mit dem kam der Meinerser nicht zurecht. Pieper: „Ich habe beim Einspringen sechs volle Anläufe gemacht, viel mehr als sonst.“ Zuletzt bei den norddeutschen Meisterschaften in Hamburg waren es nur zwei gewesen, anschließend hatte er mit 5,11 m eine deutsche Jahresbestleistung aufgestellt.

Mit dieser Leistung schwang er sich zum Gold-Favoriten auf. „Vorher war ich deshalb etwas nervöser, im Wettkampf konnte ich das aber ausblenden“, so Pieper. Nach einem Fehlversuch bei 4,70 m nahm er die folgenden Höhen (4,90 m und 5 m) auf Anhieb. Vier Athleten waren da noch im Rennen, Oleg Zernikel (ASV Landau) übersprang auch 5,05 m. „Da habe ich mich mit meinem Trainer Helmward Möller darauf geeinigt, diese Höhe auszulassen“, so der Meinerser.

Bei 5,10 m stieg er wieder ein - und riss dreimal. So blieb Platz zwei hinter Zernikel (5,15 m). „Mit ein bisschen Glück wäre diese Höhe auch für mich dringewesen“, sagte Pieper, der erst einmal gefrustet war. „Mittlerweile kann ich mich aber über Silber freuen.“ Zumal er erstmals für einen Länderkampf nominiert wurde, am 1. März geht‘s in Halle/Saale gegen Italien.

Sein Zwillingsbruder belegte Rang elf. Nach erheblichen technischen Problemen im Vorfeld überwand er in Sindelfingen 4,55 m. Jan Pieper: „Ich bin froh, dass sich meine Blockade beim Anlauf gelöst hat, wäre aber natürlich gern höher gesprungen.“

nik

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