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Freiwald und Saul beim Tankumsee-Triathlon vorn

533 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein – VfLerin nach Babypause auf Platz eins Freiwald und Saul beim Tankumsee-Triathlon vorn

Was für ein Debüt! Zum ersten Mal war der aus Kolborn (Lüchow-Dannenberg) stammende Alexander Saul beim Tankumsee-Triathlon am Start, und der 26-Jährige holte gleich den Sieg bei den Männern. Ebenso stark: Das Comeback von Grit Freiwald, die nach ihrer Babypause im Vorjahr jetzt bei den Frauen gewann.

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Siegerin bei den Frauen: Grit Freiwald vom VfL Wolfsburg.

Isenbüttel. Im Gegensatz zum Wochenbeginn, wo das regnerische Wetter das Orga-Team des VfL Wolfsburg um Jan Poguntke zum kurzfristigen Umplanen gezwungen hatte (AZ/WAZ berichtete), zeigte sich Petrus gnädig, und so gingen die 533 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein in sieben Gruppen an den Start.

Von Beginn an war Saul vorn dabei, ging nach dem Schwimmen als Fünfter aufs Rennrad. In der Folge arbeitete sich der Elektrotechnik-Student bis an die Spitze vor, gewann den Wettkampf in nur etwas über einer Stunde. „Das hat echt Spaß gemacht, ein geiler Triathlon“, freute sich der Debüt-Sieger. Kurios: Saul fand erst im vergangenen Jahr zum Triathlon: „Bis ich 14 war, war ich Schwimmer, danach habe ich Fußball gespielt, bis die Ambitionen nachließen.“ Dann kam der Triathlon-Versuch – und die Erkenntnis: „Das macht voll Bock.“ So auch am Tankumsee: „Das Wetter war super, der Aufstieg am Elbe-Seitenkanal fordernd. Aber dafür sind wir Sportler.“

Auch Freiwald durfte jubeln: Pausierte sie im vergangenen Jahr noch wegen der Geburt ihrer Tochter, gab es 2017 den Sieg bei den Frauen. „Ich bin absolut glücklich“, freute sich die Athletin vom VfL Wolfsburg. „Ich bin froh, dass die Orga es hinbekommen hat und der Triathlon stattfinden konnte.“ Die geänderte Streckenführung beeinträchtigte sie dabei nicht: „Es war eigentlich schöner so. Der Zielkanal mit den vielen Zuschauern war toll, nur in der neuen Wechselzone 400 Meter bis zum Fahrrad gehen zu müssen, war ungewohnt.“

Auch stark: Der erst 16-jährige Joey Gründel vom VfL belegte Platz 42. Der jüngste Starter freute sich: „Es war anstrengend, hat aber mega Spaß gemacht.“

Von Yannik Haustein

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