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Familienduell: Aufregung im Hause Erkenbrecher

Fußball-Landesliga Familienduell: Aufregung im Hause Erkenbrecher

Vorhang auf, Bühne frei! In der Fußball-Landesliga gibt‘s am morgigen Sonntag (14.30 Uhr) ein ganz besonderes Schauspiel - in den Hauptrollen: die Familie Erkenbrecher. Sohn Steffen empfängt als Coach des SV Calberlah seinen Vater Uwe und dessen MTV Gifhorn zum großen Derby.

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Vater-Sohn-Duell: Uwe Erkenbrecher (l.) tritt mit seinem MTV Gifhorn morgen bei seinem Filius Steffen in Calberlah (o.) an.

Quelle: Michael Uhmeyer

Für beide ist die Partie etwas ganz Besonderes. „Das ist doch ganz klar. Ich habe Papa so viel zu verdanken, so viel von ihm gelernt und das Fußballspielen quasi mit in die Wiege gelegt bekommen“, sagt Steffen Erkenbrecher. „Papa hat natürlich als Spieler und auch als Trainer schon eine ganz andere und viel erfolgreicher Karriere hinter sich als ich. Er war immer ein Vorbild für mich.“

Uwe Erkenbrecher nimmt das Vater-Sohn-Duell auch mit Humor. „Wenn man so lange dabei ist und nicht aufhören will, dann trifft man eben irgendwann auf die nächste Generation“, so der 60-Jährige. „Solange ich in Zukunft nicht noch als Trainer gegen meine Enkel spiele…“

Auch von den Duellen im Familienkreis weiß der Vater, dass sein Sohn motiviert sein wird. „Er ist der Spielgeilste von allen und nimmt jede Herausforderung an. Zu Hause hat er fast immer gewonnen“, so Uwe Erkenbrecher. „Aber ich verliere lieber beim Monopoly und fokussiere mich auf die besonderen Spiele.“

Sein Sohn verspricht Gegenwehr: „Mein Team und ich sind hochmotiviert und gut aufgestellt.“ Bis vor einem Jahr hat er noch bei seinen Eltern in Calberlah gewohnt, hat dann seine Masterarbeit beendet und ist nach Braunschweig gezogen. „Aber ich besuche sie fast jeden Freitag nach dem Training“, so Steffen Erkenbrecher, der sagt: „Ich denke, Papa und ich freuen uns einfach auf das Spiel. Mama ist diejenige, die höchstwahrscheinlich am aufgeregtesten ist.“

tg/sch

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