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„Fader Beigeschmack“: Nick Bier verpasst Box-WM

Boxen „Fader Beigeschmack“: Nick Bier verpasst Box-WM

Gifhorn. Er hatte sich souverän zum deutschen U-19-Titel geboxt, scheiterte zuletzt beim Brandenburg-Cup ebenso wie sein nationaler Konkurrent im Halbfinale - Nick Bier schien das WM-Ticket in der Tasche zu haben. Eine dreiköpfige Trainerkommission sah das allerdings anders und nominierte statt des Talents vom BC Gifhorn einstimmig den Baden-Württemberger Jonas Stang.

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Keine WM-Fahrkarte: Schlechte Nachrichten für Nick Bier.

Quelle: Cagla Canidar

Beim Brandenburg-Cup in Frankfurt/Oder war Bier auf den Europameister Beslan Khamzaev (Russland) getroffen und hatte knapp mit 1:2 nach Punkten verloren. Eine endgültige Entscheidung in Sachen WM-Ticket gab‘s da noch nicht, die Tendenz ging aber schon in Richtung Stang.

Gestern hakte BCG-Präsident Werner Kasimir bei DBV-Sportdirektor Michael Müller telefonisch nach. „Nick ist leider nur die Nummer 2 in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm“, so das bittere Fazit von Kasimir, der das von Müller auch noch mal schriftlich bekam. Allerdings ohne Begründung. „Ich hätte gern mal die Kriterien gewusst, nach denen beurteilt wurde“, erklärte Gifhorns Box-Chef.

Fakt ist: Bier ist nur Ersatzmann für die Jugend-WM in St. Petersburg. „Auf eine Verletzung Stangs wollen wir aber nicht hoffen“, so Kasimir, der ein Ausscheidungsduell vorschlug. „Wir hätten auch die Kosten für das Kampfgericht getragen.“ Doch Müller lehnte ab. Kasimir: „Ein fader Beigeschmack bleibt.“

nik

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