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FSV: Schießbude geschlossen, dann Aufholjagd gestartet

Fußball - 1. Kreisklasse 2 FSV: Schießbude geschlossen, dann Aufholjagd gestartet

Das Tabellenmittelfeld der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 2 scheint kein schlechter Ort zu sein: Der Tenor der Teams fällt größtenteils positiv aus, wie der zweite Teil des AZ/WAZ-Rückblicks zeigt.

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Tabellennachbarn: Ummern (l.) überwintert auf Rang neun, Adenbüttel/Rethen ist nach Schließung der Schießbude Zehnter.

Quelle: Michael Franke

Der TuS Müden-Dieckhorst II überwintert auf Rang sechs. „Das kann sich sehen lassen“, sagt Co-Trainer Tobias Nolte. „Unser Ziel ist es aber, am Ende einen Platz besser dazustehen als in der Vorsaison.“ Da gab es Rang sechs. Zeitweise rangierte Müden sogar unter den Top Drei. „Das war wie die Siege gegen Rötgesbüttel und Isenbüttel III ein Highlight“, erinnert sich Nolte. Gemeinsam mit TuS-Coach Marco Rosebrock bleibt er dem Team in der kommenden Saison erhalten.

Viel war im Sommer beim TSV Vordorf passiert: Nicht nur der Kader erfuhr einen Umbruch, mit Rico Brandes kam zusätzlich ein neuer Trainer. „Platz sieben erfüllt die Erwartungen, wir haben mit einer Findungssaison gerechnet“, zeigt sich Vordorfs Spartenleiter Glenn Köhler zufrieden. Wobei: „Wir haben zu Anfang viel Potenzial angedeutet und sogar die Kreisligisten Brome und Wilsche aus dem Pokal geworfen.“ Doch dann bekam das Team personelle Probleme. „Wir hatten Verletzungspech“, so Köhler, der bekanntgab, dass Brandes auch in der kommenden Saison Trainer bleibt.

Aufsteiger MTV Isenbüttel III schaffte es bis auf Platz acht. „Ein Mittelfeldrang war unser Ziel“, so Ex-Spielertrainer Artur Wagner, der in der Winterpause zu Bezirksligist SV Gifhorn wechselte. „Das haben wir erfüllt und uns auch gegen die Topteams gut präsentiert.“ Gegen Mannschaften vom unteren Tabellenende tat sich Isenbüttel jedoch schwer. „Da haben wir Fehler gemacht, die die Jungs in der Rückrunde sicher abstellen werden“, vermutet Wagner. Seine Position übernehmen Johnny Zickert sowie Kapitän Franz Ackermann.

Nach dem erneuten Staffelwechsel landete der VfL Germania Ummern auf Rang neun. „Gegen Mannschaften, die in der Tabelle vor uns liegen, waren wir total motiviert, gegen die Teams hinter uns hat es uns aber an Konsequenz gemangelt“, sagt VfL-Coach Viktor Miller. Zum Winter hin ging es jedoch etwas bergauf. „In den letzten vier Spielen vor der Pause war ich mit dem Spielerischen sehr zufrieden“, sagt Miller. „Das wollen wir in die Rückrunde mitnehmen und vielleicht ein, zwei Plätze klettern.“

Rang zehn sicherte sich die FSV Adenbüttel/Rethen. „Obwohl wir viel liegengelassen haben, können wir zufrieden sein“, sagt Trainer Ulrich Wagner. Gerade zu Beginn lief es bei der FSV nämlich überhaupt nicht. „Bis zum 2:1-Erfolg in Hillerse waren wir eine Schießbude“, erinnert sich Wagner. „Dann haben wir den Keeper gewechselt und aufgeholt.“ Unterm Strich „hätte ein bisschen mehr rauskommen können“, so Wagner. „Aber wir haben viele junge Spieler. Zudem sind wir für die Rückrunde gut aufgestellt, ich bin frohen Mutes.“

yps

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