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FC Bayern des Judos wollte Breitbarth

Judo-Bundesliga FC Bayern des Judos wollte Breitbarth

Als André Breitbarth im April Bronze bei der Judo-EM in Frankreich gewann, da jubelten sie seiner Heimat Leiferde, bei seinem Klub in Braunschweig - und in Witten! Für die dortige SUA geht der 24-Jährige heute wieder in der Bundesliga an den Start. Obwohl viele Topklubs das Schwergewicht abwerben wollten…

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Sagte dem Rekordmeister ab: André Breitbarth (r.) sollte in Abensberg die Nachfolge von Andreas Tölzer (l.) antreten, bleibt aber seiner SUA Witten treu.Jörg Vedder

Dreimal klopfte der 19fache deutsche Meister SV Abensberg an seine Tür, zuletzt holte der Verein zwölfmal in Folge den Titel in den Süden, dominiert den Judo-Sport wie der FC Bayern die Fußball-Bundesliga. International gilt das Team als eines der stärksten der Welt. Sechs Europapokalsiege auf dem Abensberger Briefkopf beweisen dies. „Es stimmt. Ich sollte dort die Nachfolge von Andreas Tölzer antreten“, sagt Breitbarth.

Doch der 24-Jährige entschied sich gegen die Chance, reihenweise Titel zu sammeln, bleibt dem Außenseiter treu. „Ich fühle mich in Witten wohl, habe Spaß dort zu kämpfen“, erklärt der deutsche Einzel-Meister und fügt hinzu: „Das Team und die Fans sind echt klasse. Ich bin seit 2008 dort, kann zwar nicht sagen, dass ich immer in Witten bleibe, aber momentan gibt es keinen Grund zum Wechseln.“

Außerdem ist der Hüne auch für mehr Spannung in der Liga. „Wenn nicht alle Topkämpfer nach Abensberg wechseln, ist es vielleicht möglich, den Rekordmeister mal zu ärgern“, findet der Leiferder.

Während er heute mit Witten beim Hamburger JT in der Nordstaffel den Grundstein für den Einzug in die Play-offs legen will, muss Abensberg im Süden beim TSV Großhadern ran. Breitbarth: „Abensberg ist noch Titelfavorit Nummer 1. Aber auch Großhadern hat sich extrem verstärkt.“

Und ebenfalls beim Leiferder angeklopft. Aber der bleibt, wie gesagt, in Witten. Auch, wenn er beim Ligafinale wahrscheinlich nur Zuschauer ist: „Das werden wohl Abensberg und Großhadern erreichen.“

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