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Ex-Schwimmstar sorgt für Kämnitz Erfolgswelle

Badminton Ex-Schwimmstar sorgt für Kämnitz Erfolgswelle

Wenn es drauf ankam, war er da. Wenn es um alles ging, dann hielten seine Nerven: Patrick Kämnitz hat in den vergangenen beiden Spielen den siegbringenden fünften Punkt für den BV Gifhorn eingefahren, reitet mit dem Badminton-Zweitligisten auf der Erfolgswelle - und daran hat passenderweise eine ehemalige Spitzenschwimmern ihren Anteil…

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Gifhorns Erfolgsgarant: Patrick Kämnitz sorgte zuletzt zweimal für den siegbringenden fünften Punkt in der 2. Liga.

Quelle: Sebastian Preuß

Ihr Name ist Birte Steven-Vitense, deren 2:25,33 Minuten über die 200 Meter Brust aus dem Jahr 2007 immer noch deutschen Rekord bedeuten. Und heute ist die Olympiateilnehmerin von 2004 Sportpsychologin. „Ich habe bereits während meiner Jugendzeit im Landesverband Hamburg mit ihr gearbeitet“, berichtet Kämnitz, der sich zuletzt wieder an seinen Mentalcoach erinnerte. „Nach dem mäßigen Saisonstart habe ich in diesem Bereich Potenzial gesehen“, so der Gifhorner, der weiß: „Spielerisch und körperlich gibt es viele auf Top-Niveau. Da muss man alle Möglichkeiten nutzen.“

Und Steven-Vitense („Sie kann sich als ehemalige Topsportlerin gut in meine Lage versetzen“) geht mit Kämnitz viele Situationen durch, die er im Match bewältigen muss und sorgt auch dafür, dass der Heißsporn mal abkühlt: „Natürlich gehören Emotionen dazu. Aber die Balance ist wichtig. Ich bin jedenfalls viel ruhiger geworden.“

Für alles hat die Sportpsychologin aber auch keine Lösung. Als Kämnitz neulich völlig überraschend beim Italian International dem unbekannten Schweden Daniel Ojaar deutlich unterlag, hatte das jedoch nichts mit der Psyche zu tun. „Ich hatte schlichtweg meine Kontaktlinsen vergessen. Ohne erkenne ich mittlerweile im Spiel eigentlich nichts mehr“, kann der 24-Jährige heute darüber lachen - und er verspricht: „Am Sonntag gegen Berlin habe ich sie dabei.“

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