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„Es war vielleicht ein Vorteil, in der Warteschleife zu stehen“

Fußball – Die Meister: Vordorf „Es war vielleicht ein Vorteil, in der Warteschleife zu stehen“

Vordorf. Bis zum letzten Spieltag musste der TSV Vordorf den Fokus wahren, einen Ausrutscher durfte sich die Elf von Coach Heinz-Günter Scheil nicht erlauben. Der VfL Germania Ummern hatte sich in der 1. Kreisklasse Gifhorn 2 einen großen Vorsprung erarbeitet, die TSV-Fußballer musste über Nachholspiele hinterherhecheln.

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Meister in der 1. Kreisklasse Gifhorn 2: Der TSV Vordorf jubelte am letzten Spieltag mit Dominik Scheil, Felix Molde, Sören Schulz, Marvin Zurek, André Heine, Brian Horneburg, Roman Mölde, David Voltmer, Dominik Reinecke, Dennis Buchwald, Marvin Grobe, Benjamin Köhler, Stefan Schmidt, Frederik Hahn, Michel Buchwald, Jan Haufe, Daniel Kruse, Benedikt Möhlmann, Dennis Weiland, Fabian Liebich, Tobias Steinweg, Torsten Olbrich und Heinz-Günter Scheil.

Quelle: Lea Rebuschat

Mit dem 7:0 gegen den TuS Müden-Dieckhorst II ging‘s trotzdem noch auf Platz eins - es war auch ein Titel der Beharrlichkeit.

Schlussendlich war es der eine Punkt mehr, der Vordorf den direkten Aufstieg vor Ummern sicherte. Schon vom 13. bis zum 19. Spieltag stand der TSV an der Tabellenspitze, doch dann fielen einige Spiele aus und Ummern konnte sich absetzen. „Wir haben aber gesagt, dass wir die Ruhe bewahren“, erinnert sich Scheil.

Klammheimlich ließen die Vordorfer über die Nachholspiele den Rückstand zusammenschmelzen, nun war auf einmal der VfL wieder unter Druck. „Vielleicht war es ein Vorteil, dass wir nicht Erster waren. Wir waren nicht der Gejagte, sondern standen in der Warteschleife“, erklärt der TSV-Coach.

Das Vertrauen in die eigene Stärke zog Vordorf dabei nicht nur aus der besten Offensive der Liga (136 Tore), sondern auch aus dem eigenen Abwehr-Bollwerk. Niederlagen wie das 1:5 gegen den SV Triangel nutzte der Trainer für positive Veränderungen. „Nachdem wir fünf Gegentore bekommen haben, mussten wir umdenken und haben mehr auf unser Defensivspiel geachtet“, sagte Scheil. Mit Erfolg: Auf elf Gegentore in den ersten drei Spielen folgten in den restlichen 25 Partien lediglich 13 weitere - Vordorf stellte die beste Abwehr der Liga. „Wir haben oft zu null gespielt. Das bringt Sicherheit“, so Scheil.

Der Coach förderte den Kader. „Es war eine Entwicklung in der Mannschaft zu sehen. Verschiedene Spieler konnten in das Spielsystem reinrutschen“, so Scheil. „Zudem war es ein Zusammenrücken. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir uns aneinander gewöhnt hatten.“

Was den Trainer besonders freut: „Der ganze Verein stand hinter uns, damit wir das Ziel Aufstieg erreichen.“

von Malte Schönfeld und Michelle Tietge

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