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Energie trotz Allergie: Gwen Spelly springt EM-Norm

Stabhochsprung Energie trotz Allergie: Gwen Spelly springt EM-Norm

Wilhelmshaven. Energie trotz Allergie! Der Heuschnupfen plagte sie mächtig, doch bei diesen Landesmeisterschaften hielt letztlich nichts und niemand Gwen Spelly auf. Im Stabhochsprung verbesserte die Rötgesbüttelerin, die für die LG Peiner Land startet, ihre Bestleistung auf 3,80 Meter. Damit sicherte sich Spelly nicht nur ihren ersten U-18-Landestitel, sondern sprang gleichzeitig die EM-Norm für Tiflis (Georgien).

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Neue Bestleistung: Gwen Spelly sprang in Wilhelmshaven die EM-Norm.

Spellys stärkste Konkurrentin Kim-Michelle Schwenke (Werder Bremen) fehlte bei den Titelkämpfen, zog das Soester Stabhochsprung-Festival vor - doch das Werder-Ass sollte später auch in Wilhelmshaven noch eine Rolle spielen.

Hier startete die Rötgesbüttelerin „hochmotiviert und mit einem auf 14 Schritte verlängerten Anlauf“, berichtete Hartmut Hoefer von der LG Peiner Land. Im zweiten Versuch ging‘s über die 3,30 m, im ersten über 3,50 m. „Anschließend ließ Gwen gleich 3,65 m auflegen, um Kräfte zu sparen“, so Hoefer. Der Heuschnupfen quälte Spelly, doch im zweiten Versuch war die Rötgesbüttelerin drüber, ließ nun die 3,80 m auflegen. Drüber im dritten Versuch! „Ein Jubelschrei, die EM-Quali und ihr erster Landestitel waren geschafft“, freute sich Hoefer mit seiner Athletin. „Nun muss ich die Leistung nur noch bei der DLV-U-18-Gala in Walldorf bestätigen, dann fliege ich nach Georgien“, so Spelly überglücklich.

Sie versuchte sich übrigens noch an 3,86 m, nachdem sie gehört hatte, dass Schwenke in Soest mit 3,85 m deutsche Jahresbestleistung gesprungen war. Spelly scheiterte knapp. „Die Höhe hatte sie drin, nur die Tiefe fehlte“, so Landestrainer Klaus Roloff, der die Rötgesbüttelerin gleich zu einem Wettkampf am heutigen Dienstag in Holzminden einlud.

Übrigens: Spelly ging in Wilhelmshaven noch in ihrer zweitliebsten Disziplin an den Start. Über die 100 Meter Hürden steigerte sie ihre Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 15,24 Sek. und zog in den Endlauf ein. „Leider ist Gwen in eine Hürde getreten, wurde in 16,09 Sekunden nur Fünfte“, so Hoefer. Trotzdem reiste Spelly mit einem Lächeln ab. Der EM-Norm sei Dank.

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