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Einmal zur Rallye Dakar

Motorsport Einmal zur Rallye Dakar

Seine Heimat ist Triangel, seine Rennstrecken liegen in Deutschland und den Niederlanden. Doch das Ziel heißt Dakar. „Die Teilnahme an der Rallye Dakar wäre die Erfüllung meines Traums“, sagt Jan Holtz vom gleichnamigen Motorsport-Team.

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Von Triangel nach Dakar? In Havelte kam das Motorsport-Team (v. l. Felix Pasemann, Tim Bischoff, Jessica Kluge, Jan Holtz und Hendrik Holtz) aus Sassenburg immerhin schon auf Platz drei.

Knapp 20 Rennen ist Holtz erst gefahren, nachdem er 2010 als 19-Jähriger zum Offroad-Rallyesport kam. Doch die Erfolge können sich längst sehen lassen. Schon der Einstieg verlief vielversprechend: Bei seinem Debüt, der Baja Saxonia, wurde er 28. unter 97 Teilnehmern. „Diese Platzierung hat mich motiviert, noch mehr Energie in den Sport zu stecken“, so Holtz, der mittlerweile zweimal deutscher Vizemeister geworden ist.

Seine Familie unterstützte ihn von Beginn an - Vater Hendrik war Co-Pilot und ist jetzt Chefmechaniker, Mutter Dorina kümmert sich um die Verpflegung des Teams, und mit Schwester Franziska hat die Mannschaft eine Lackiererin in Ausbildung. Im Laufe der Jahre haben sich immer mehr Bekannte und Freunde dem Team angeschlossen. Seit 2013 basteln mit Tim Bischoff, der zusätzlich neuer Co-Pilot ist, und Felix Pasemann zwei weitere Mechaniker am Rallyeauto. Das momentane Modell ist das dritte in Eigenarbeit entstandene.

Und dass das Drumherum gut funktioniert, hat sich jüngst gezeigt. Vier Wochen vor dem Start der niederländischen Meisterschaft hatten sich Holtz und Bischoff bei einer Testfahrt überschlagen. Die Piloten kamen mit dem Schrecken davon, das Team machte den Wagen für Havelte fit. Dort ging‘s auf Platz drei. Es soll nicht der letzte Podestplatz für Holtz und sein Team gewesen sein…

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