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„Eine zweite Familie“: Wasbüttel II darf jubeln

Fußball – Die Meister „Eine zweite Familie“: Wasbüttel II darf jubeln

Wasbüttel. Im Kreispokal gab‘s zum Auftakt gleich eine Niederlage - doch davon ließen sich die Fußballer des MTV Wasbüttel II nicht beirren.

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Meister der 3. Kreisklasse Gifhorn 2: Der MTV Wasbüttel II mit (h. v. l.) David Ehmling, Matthias Schrottka, Michael Peschke, Stefan Jansen, Timo Koopmann, Marco Möhle, Benjamin Trusch, Marvin Schumann, Justin Sprenger, Hendrik Mödeker, Phil Petri; (M. v. l.) Kylian Noglik, Maxi Sandt, Sven Hoppe, Henri Dragendorf, Lars David, Christian Jonas, Marvin Lischnewski; (v. v. l.) Martin Baars, Lars Hein, Sascha Scurria, Marcel Müller, Tobias Schulz, Patrick Skrodsky, Daniel Beisner und Yannic David.

Mit 51 von 54 möglichen Punkten holten sie den Titel in der 3. Kreisklasse Gifhorn 2 und machten die Rückkehr in die 2. Kreisklasse perfekt.

Aus der war Wasbüttel II 2014 abgestiegen, doch die MTVer päppelten ihren Kader auf und belegten vergangene Saison Platz zwei. „Daher haben wir jetzt ein bisschen Druck gespürt. Aber die Jungs haben das super umgesetzt“, so MTV-Spielertrainer Lars David. „Wir sind ein richtiges Team, auch abseits des Platzes. Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie.“

Und die leistete sich in der Liga nur einen Ausrutscher: Beim SV Welat gab‘s ein 2:3, was laut David auch am Referee lag. Doch es gab ja noch das Rückspiel: Beide Teams hatten den dritten Titelkandidaten SV Bokensdorf geschlagen, das Interesse war groß. „Es waren 100 Zuschauer da“, so David. Nach 2:0-Führung und dem 2:2 zeigten die MTVer, dass sie den Titel unbedingt wollten, Stefan Jansen sorgte für den späten Sieg. Der entscheidende Unterschied war für den Coach die Trainingsbeteiligung: „Es waren immer 15, 16 Leute da.“

Und so konnte Wasbüttel durch ein 7:0 beim MTV Gamsen II im vorletzten Spiel alles klarmachen. „Nach dem 1:0 ist der Druck abgefallen. Danach haben die Jungs Kombinationen rausgehauen, die sie die ganze Saison nicht gezeigt hatten“, so der Trainer. Per Autokorso ging‘s zurück nach Wasbüttel und ans Feiern.

Im letzten Spiel, in dem auch der lange verletzte Marco Möhle zum Einsatz kam, wurde die weiße RückrundenWeste gewahrt, dann ging die Party weiter. „Ich bin froh, wenn die drei Wochen vorbei sind“, so der Trainer schmunzelnd. Er freut sich auch, dass nächste Saison keine fünfmonatige Winterpause ansteht, und ist für die 2. Kreisklasse optimistisch: „Im Großen und Ganzen bleiben wir zusammen, und spielerisch müsste es auch passen.“

von Sebastian Schröder

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