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Eine Weltpremiere mit Walker

Rallyesport Eine Weltpremiere mit Walker

Sebastian Walker hat als Co-Pilot von Carsten Mohe (Crottendorf) schon einiges erlebt, jetzt ist eine Weltpremiere hinzugekommen. „Wir sind bei der Wartburg-Rallye als Erste den brandneuen Renault Clio R3T gefahren“, berichtete der Sassenburger „von einem tollen Erlebnis“.

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Weltpremiere: Sebastian Walker (l.) und Carsten Mohe sind von den Qualitäten ihres neuen Fronttrieblers begeistert.

Quelle: Richter

Bevor das Rennen rund um Eisenach startete, gab‘s für das Technikteam ein Rennen gegen die Zeit. „Die Jungs haben die Nacht durchgearbeitet, damit wir an den Start gehen konnten“, verriet Mohe, und Walker fügte hinzu: „Bis dahin ist der Wagen nicht einen Zentimeter gefahren. Wenn der Renault bewegt werden musste, haben wir ihn nur geschoben.“

Es war Einsatz der sich lohnte. Der neue Wagen - für Mohe lieferte er „eine rundum beeindruckende Performance. Auch in Sachen Traktion setzt er neue Maßstäbe.“ Das Team nutzte die Rallye Wartburg, um den komplett neuen Fronttriebler auf die WM-Premiere bei der Rallye Deutschland (21. bis 24. August) vorzubereiten. Ingenieure von Renault Sport und Fahrwerkspezialist Sachs waren dabei. Walker: „Und sie wollten alles wissen, wir haben eine Feedback-Liste gemacht.“

Sportlich lief die Generalprobe für den WM-Lauf rund um Trier bestens. „Dabei sind wir beim ersten Einsatz nicht ans Limit gegangen und haben diverse Einstellungen am Set-up getestet. Trotzdem gab‘s konstant schnelle Zeiten“, so Mohe.

Obwohl das Duo die erste Etappe vorzeitig abbrechen musste (Kühler beschädigt), gab‘s mit Platz drei einen Podestplatz in der Division 4. „Von den 15 Strafminuten haben wir zehn wieder reingefahren“, berichtete der Sassenburger. Mohe weiß: „In diesem Auto steckt Potenzial.“

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