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Eine Siegerin auf Abwegen, Premiere bei den Männern

1. Gifhorner Lauftag Eine Siegerin auf Abwegen, Premiere bei den Männern

Eine Überraschung war‘s nicht, dass Miriam Hermann (Injoy Wolfsburg/38:15 Minuten) und Arne-Christian Wolff (ASPA Wolfsburg/36:07) gestern den zum Laufcup zählenden Fun-Run über 10.000 Meter gewannen. Trotzdem hatte der Sieg des Duos im Rahmen des 1. Gifhorner Lauftags seine Besonderheiten - für sie war es ein Erfolg mit Umwegen, für ihn eine Premiere…

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Fun-Run: 208 Sportler gingen auf die 10.000-Meter-Strecke.

Quelle: Photowerk (cc)

Wolff strahlte nach dem Zieleinlauf. „Das war mein erster und damit größter Erfolg im Laufcup“, sagte der Jelpker, der die Abwesenheit von Gesamtsieger Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) nutzen konnte. „Das hatte ich mir auch vorgenommen, aber man weiß ja nie, wer noch so startet.“

Klaus Angerer etwa. Der Berliner wurde nur sechs Sekunden hinter Wolff Zweiter. „Wäre die Strecke etwas länger gewesen, hätte er mich vielleicht noch eingeholt“, gab der Gewinner zu. Doch der knapp Geschlagene konnte mit Platz zwei gut leben. „Ich war lange verletzt, bin einfach mein Tempo gelaufen“, so Angerer, der nicht in der Cup-Wertung dabei ist.

Stets ganz vorn dabei im Cup ist Hermann, und das war auch in Gifhorn wieder so. Allerdings musste die Abo-Siegerin diesmal eine kleine Schrecksekunde verkraften - bei Kilometer sieben verlief sie sich. „Wegen meiner Ohrstöpsel habe ich die Rufe des Streckenposten nicht gehört“, sagte Hermann, die ihren Fauxpas aber nach rund 100 Metern bemerkte und letztlich trotz des Irrwegs souverän Erste wurde. Hermann: „Es hat Spaß gemacht, die Bedingungen waren toll.“

Auch Leon Wolff, der das 5.000-m-Rennen für sich entschied, war voll des Lobes für die Organisatoren des VfR Wilsche/Neubokel. „Der Kurs ist abwechslungsreich und schön“, sagte der Sommerbiathlet des USK Gifhorn. Nur mit der Zeit (17:06 Min.) auf seiner „Lieblingsstrecke“ war Wolff nicht ganz einverstanden: „Ich wollte etwas schneller sein.“

nik

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