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EM: Frühes Einzel-Aus für Greiner in Moskau

Tennis EM: Frühes Einzel-Aus für Greiner in Moskau

Moskau. Das hatte sich Lena Greiner ganz anders vorgestellt. Beim Debüt für Deutschland kassierte das Tennis-Talent des TC Grün-Weiß Gifhorn bei der U-16-EM in Moskau eine haushohe Auftaktpleite.

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„Tolles Erlebnis“ trotz bitterer Pleite: Lena Greiner scheiterte bei der U-16-EM zwar früh im Einzel, im Kreise ihrer Teamkollegen fühlt sich das Talent des TC GW Gifhorn (kl. Bild, 2. v. l.) aber wohl.

Quelle: Cagla Canidar

„Sie ist natürlich sehr enttäuscht“, so Vater Frank Greiner. „Aber sie hat zuletzt unglaublich viel erreicht, und auch solche Niederlagen gehören eben zu einer Entwicklung dazu.“

Zunächst einmal musste die deutsche U-16-Meisterin aber warten. Dauerregen sorgte in der russischen Hauptstadt für eine Verlegung des Auftaktmatches gegen die Norwegerin Lilly Elida Haseth. Als es tags darauf endlich losging, war‘s für Lena Greiner bald auch schon wieder vorbei. „Ich bin nicht richtig in das Spiel reingekommen und habe einfach zu viele leichte Fehler gemacht“, ärgerte sich das GW-Ass über die 0:6, 2:6- Schlappe. „So schlecht habe ich noch nie gespielt.“

Ihre Familie versuchte, sie von zu Hause aus aufzubauen. „Sie war ziemlich geknickt, hatte sich einfach zu sehr unter Druck gesetzt“, sagte Frank Greiner. Nichtsdestotrotz sei der Moskau-Trip für seine Tochter „ein tolles Erlebnis. Lena fühlt sich dort wirklich wohl, die Leute sind sehr nett zu ihr.“

Und noch ist das Abenteuer ja nicht beendet. Die 15-Jährige kann in der Einzel-Nebenrunde weitere internationale Erfahrungen sammeln, außerdem steht der Doppel-Wettbewerb an. An der Seite von Irina Cantos Siemers trifft Lena Greiner am Donnerstag auf die an Nummer 16 gesetzten Portugiesinnen Rita Maria Bentes de Oliveira Pinto/Francisca Jorge. Papa Greiner: „Ich habe ihr gesagt, dass sie das jetzt einfach auch genießen soll.“

Von Nick Heitmann

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