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EM: Bitte kein Teddy für André Breitbarth

Judo EM: Bitte kein Teddy für André Breitbarth

Er ist der Außenseiter bei seiner ersten Judo-Europameisterschaft im Herrenbereich: Doch André Breitbarth glaubt an sich und seine Medaillenchance im Schwergewicht. „Wichtig ist auch eine gute Auslosung“, sagt der 24-jährige Leiferder. Und da wünscht er sich nur eines: bloß keinen Teddy!

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Der Favorit und der Außenseiter: Auf ein Duell mit dem amtierenden Olympiasieger und Lokalmatadoren Teddy Riner (l.) könnte der Leiferder André Breitbarth bei seinem EM-Debüt in Frankreich zum Auftakt verzichten.

Quelle: Imago 11120654/07406469

Dessen Nachname lautet Riner - und der Lokalmatador ist der große Goldfavorit im französischen Montpellier. „Er muss es nicht gleich im ersten Kampf sein“, sagt Breitbarth über den amtierenden Olympiasieger. Auch der Georgier Adam Okruashvilli wäre eine harte Nuss. „Aber ich weiß, dass ich gegen ihn gewinnen kann“, so der deutsche Meister.

Über Ostern ging‘s für ihn zur Familie nach Leiferde. „Da habe ich etwas für meinen Gewichtsaufbau getan“, sagt der Leiferder schmunzelnd. 126 Kilogramm bringt er jetzt auf die Waage - so viel Breitbarth gab‘s noch nie!

Schaden können ihm die zusätzlichen Kilos in Sachen Standfestigkeit nicht. Jetzt hofft er auf ein gutes Los und eine gute Tagesform. „Dann ist am Samstag eine Medaille drin“, sagt Breitbarth, der sich auch auf den Teamwettbewerb am Sonntag freut. Bundestrainer Detlev Ultsch entscheidet kurzfristig, wer zum Einsatz kommt. „Es macht Spaß, in der Mannschaft zu kämpfen. Das ist dann wie beim Fußball, wenn es etwas zu feiern gibt, ist man nicht allein“, sagt Breitbarth.

Und wenn im Einzelwettbewerb doch der Teddy wartet? „Wenn er seinen Griff durchbekommt, ist er schwer zu werfen. Aber auch er ist nicht unbesiegbar! Dafür braucht man Mut und Entschlossenheit“, erklärt der Leiferder. Mit beidem hat er sich gestern im Flieger auf den Weg nach Frankreich gemacht.

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