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Drei goldene Tage im September

Sommerbiathlon: Steffen Hannich Drei goldene Tage im September

Im Winter nimmt Steffen Hannich in Sachen Biathlon die Rolle des Fernsehzuschauers ein. „Gern und regelmäßig“, sagt der 20-Jährige, der beim USK Gifhorn die Sommer-Variante dieser Sportart betreibt.

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Lief allen davon: Steffen Hannich erlebte ein tolles Sportjahr.

Und das sehr erfolgreich. In den Erinnerungen an sein letztes Juniorenjahr strahlt vor allem ein Wochenende goldglänzend…

Es waren drei Tage im September, in denen bei der Luftgewehr-DM in Frankenhain vieles passierte. Eines jedoch nicht - dass ihn jemand stoppte. Hannichs Stammplatz war das Siegertreppchen. Freitag: Gold im Sprint. Samstag: Gold im Massenstart. Sonntag: Gold mit den USK-Staffelkollegen Leon Wolff und Georg Paulmann. „Da bin ich auf einer Erfolgswelle geschwommen“, sagt der Sommerbiathlet. „Als Erster den Berg hochzulaufen und von den Zuschauern angefeuert zu werden, das war ein geiles Gefühl.“

Dass es rund einen Monat zuvor bei der Kleinkaliber-DM, wie so oft in der Vergangenheit, „nur“ zu Bronze gereicht hatte, war ein zusätzlicher Ansporn. „Ich wollte unbedingt einen Einzeltitel, da bin ich ehrgeizig“, so der Gifhorner. Und was ist sein Gold-Geheimnis? „Ich bin weder im Laufen noch im Schießen richtig gut“, sagt Hannich grinsend - und schiebt ernster nach: „Ich habe einfach mein Trainingspensum erhöht.“

Drei Landesmeisterschafts-Siege und die Wahl zu Gifhorns Jugend-Sportler 2014 krönten das erfolgreichste Jahr seiner Karriere. Und sorgten für ein angenehmes Problem. „Mein Regal für die Pokale ist voll“, so der 20-Jährige, der zudem seine Ausbildung abschloss.

Auch in Sachen Sommerbiathlon ist er künftig kein Lehrling mehr, der Wechsel in den Herrenbereich steht an. „Da wird‘s schwerer und die Konkurrenz größer“, weiß Hannich. „Ich schaue einfach, wie es sich entwickelt.“ Die Erinnerung an die drei goldenen Tage kann ihm ohnehin keiner nehmen.

nik

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