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Dieser Meister steigt tatsächlich lieber ab

Fußball – 1. Altsenioren-Kreisklasse GF 1 Dieser Meister steigt tatsächlich lieber ab

Erst Meister, dann Neuanfang: Die Altsenioren-Fußballer der SG Parsau/Bergfeld gewannen in der 1. Kreisklasse Gifhorn 1 souverän den Titel. Den folgerichtigen Aufstieg schlug das Team von Trainer Ralf Heiser allerdings aus, um in der nächsten Spielzeit auf dem Großfeld in der 2. Kreisklasse des NFV-Kreises Wolfsburg neu zu starten.

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Meister in 1. Kreisklasse Gifhorn 1: Die Altsenioren der SG Parsau/Bergfeld mit (h. v. l.) Maik Böttger, Karsten Birk, Norman Werk, Olaf Becher, Carsten Schröck, Meik Hecker; (v. v. l.) Ulli Wilhein, Dirk Hain, Henning Schulze, Matthias Weber, Johannes Fiebig, Trainer Ralf Heiser. Auf dem Bild fehlen: Rolf Heinrichs, Sören Schmidt-Benzer, Ulli Höfermann, Michael Röske, Stephan Damm, André Pauli, Josse Schulze, Toni La Rocca und Betreuer Uwe Heider.

Nachdem im Vorjahr der Meistertitel noch knapp verpasst worden war, klappte es nun im zweiten Anlauf für die SG. „Wir hatten von Anfang an vor, Erster zu werden“, berichtet Heiser, der aber ergänzt: „Es wurde letztlich schwieriger als erwartet.“ Doch am Ende standen sieben Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz zu Buche.

Die Erfolgsfaktoren für die Meisterschaft: eine sehr gute Trainingsbeteiligung und ein ausgeglichener Kader. „Wir haben ein gutes Team und konnten in den Einheiten sehr gut arbeiten“, so Heiser, der keinen Spieler hervorheben will: „Das war eine Teamleistung.“

In der kommenden Saison wird das Team noch größer, Borussia Wendschott schließt sich der Spielgemeinschaft an. Und: Es geht für die SG wieder auf das Großfeld. Dafür nimmt der Kreisliga-Aufsteiger sogar den sportlichen Abstieg in die 2. Kreisklasse Wolfsburg in Kauf. „Der Wechsel aufs Großfeld war der ausdrückliche Wunsch der Jungs“, sagt Heiser. Ginge es nach ihm, gäbe die SG nur ein kurzes Gastspiel in der 2. Kreisklasse: „Wir peilen gleich wieder die Meisterschaft an. Ich denke, das ist auch realistisch.“

Übrigens: Ein Kadermitglied wollte der Trainer dann aber doch noch lobend erwähnen: Uwe Heider. „Er kümmert sich als Betreuer hervorragend im Hintergrund um das Team. So etwas ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich und muss ganz einfach mal gewürdigt werden“, freut sich Heiser über seinen stillen Star.

mth

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