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Die vier Aufsteiger haben Respekt

Fußball-Kreisliga Die vier Aufsteiger haben Respekt

Am Sonntag steht noch die erste Pokalrunde an, doch bereits am nächsten Wochenende legt die Fußball-Kreisliga Gifhorn wieder los. Viel hat sich getan, gleich fünf neue Mannschaften tummeln sich in der Liga - die AZ wirft einen Blick auf alle 16 Kreisligisten. Im ersten Teil geht‘s um die vier Aufsteiger.

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Wiedersehen in der Kreisliga: Rötgesbüttel und Gamsen (r. Artem Schur) sind zusammen aufgestiegen.

Quelle: Photowerk (sp)

FC Germania Parsau:

Der FC sicherte sich nach mehreren Anläufen den Titel in der 1. Kreisklasse 1 und damit die Kreisliga-Rückkehr. „Direkt nach dem Aufstieg hätte ich einen Mittelfeldplatz als Ziel ausgegeben“, so Meistertrainer Andreas Triller. „Einige interne Planungen liefen aber nicht wie vorgesehen, zudem legen unsere Keeper Sven Patz und Marcel Krause Pausen ein.“ Triller revidiert also: „Wir wollen drinbleiben.“ Immerhin: Weitere Abgänge hat der FC nicht zu verzeichnen. „Trotzdem ist die Kader-Breite nicht sehr gut“, so Triller. „Ich hoffe, dass niemandem etwas passiert, gerade jetzt, wo es mindestens drei Absteiger gibt.“

Neuzugang: Alexander Friedrichs (SSV Vorsfelde). Abgänge: Sven Patz, Marcel Krause (beide Pause).

MTV Gamsen:

Deutlicher konnte Gamsen sich in der 1. Kreisklasse 2 kaum durchsetzen: Ungeschlagen und mit über 100 Treffern stieg das Team von Coach Dieter Winter auf. In der Kreisliga soll es weiterhin gut laufen, wie Winter verrät: „Wir müssen uns nicht verstecken, wollen uns aber auch nicht unter Druck setzen. Mit unserer guten Truppe wollen wir unter die ersten fünf.“ Gamsen verstärkte sich laut Winter „in der Breite“, der Coach warnt jedoch: „Es ist anders als in der 1. Kreisklasse. Die Kreisliga wird kein Selbstläufer und garantiert Spannung.“

Neuzugänge: Tarir Bekim (Bosporus Gifhorn), Waldemar Bier (SV Sprakensehl), Roman Samkowez (MTV Isenbüttel). Abgänge: Oliver Ballerstedt (SV Sprakensehl), Rudolf Hartwig (Ziel unbekannt), Waldemar Senning (FC Germania Parsau).

VfL Wahrenholz II:

Der VfL II, der am letzten Spieltag der vergangenen Saison ganz knapp Platz zwei eroberte und als Nachrücker in die Kreisliga rutschte, weiß, dass er dort keine halben Sachen machen darf. „Wir müssen in jedem Spiel 120 Prozent geben, damit wir den Klassenerhalt schaffen können“, so Wahrenholz-Trainer Helge Reinsch. „Das Potenzial haben wir definitiv.“ Allerdings hat die VfL-Reserve durch die Abgänge von Patrick Speckhahn und Kevin Kräfft auch über 40 Treffer aus der Vorsaison verloren. „Das Toreschießen müssen wir also auf alle Schultern verteilen“, erklärt Reinsch. „Mal schauen, ob wir mit unserem kleinen Kader etwas Großes schaffen…“

Neuzugänge: Christoph Gerke (reaktiviert), Arne Kastner, Steffen Wegner (beide eigene Dritte). Abgänge: Kevin Kräfft (VfL Germania Ummern), Timo Neumann, Patrick Speckhahn (beide eigene Erste), Florian Raile (SV Triangel II).

VfL Rötgesbüttel:

Auch Rötgesbüttel durfte als Vizemeister aufsteigen, und bis auf zwei Neuzugänge geht das Team unverändert in die neue Spielzeit in der höheren Klasse. „Platz acht bis zehn wäre gut“, sagt VfL-Trainer Jörg Kronhardt zum Saisonziel. „Gerade weil es mehr Absteiger gibt. Wenn alle fit sind, wird das auch klappen“, ist sich der Coach sicher. „Dann sollte es für Punkte reichen, und ohne Verletzungen haben wir mit dem Abstieg auch nichts zu tun.“ Allerdings vermutet Kronhardt: „Es wird eng.“

Neuzugänge: Maurice Holeschovsky (JSG Calberlah A-Jugend), Kai Orlowski (VfB Gravenhorst). Abgänge: keine.

yps

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