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Die SVG entscheidet sich für den Abstieg

Basketball Die SVG entscheidet sich für den Abstieg

Nur ein Sieg, der letzte Platz und der Gang in die Bezirksoberliga - diese Saisonbilanz war für die Oberliga-Basketballerinnen der SV Gifhorn alles andere als dramatisch. Das Team blickte trotzdem entspannt auf die vergangene Spielzeit zurück und entschied sich jetzt freiwillig für den Abstieg. Ein Problem gibt‘s aber: Es fehlt ein Coach.

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Keine schlechte Stimmung beim Schlusslicht: Die Basketballerinnen der SV Gifhorn entschieden sich jetzt dafür, freiwillig den Gang in die Bezirksoberliga anzutreten.

Quelle: Photowerk (mf)

Denn Maik Czubera muss schweren Herzens kürzer treten. „Das Drumherum mache ich weiter, aber aus privaten und beruflichen Gründen schaffe ich die Spiele zeitlich nicht mehr“, berichtete der Trainer, der jetzt auf der Suche nach einem Nachfolger ist. „Ob alt oder jung ist nicht entscheidend. Er sollte einfach Lust haben, die Mannschaft zu trainieren“, so Czubera. „Und ich bin ja nicht aus der Welt.“

Neu ist in der nächsten Saison auch die Liga, die Spielerinnen entschieden sich bei der Teamsitzung fast einstimmig für den freiwilligen Abstieg. Und das nicht nur aufgrund des letzten Platzes in der Oberliga, sondern auch, weil einige Spielerinnen wie Anke Haubrich (Schwangerschaft) pausieren oder wie Gabi Rosemeyer aufhören. „Vielleicht kommt ja in der Bezirksoberliga das Gefühl des Gewinnens zurück“, so Czubera. „Hoch kann man immer wieder.“

Und damit zieht die SVG einen Schlussstrich unter die Spielzeit, in der es für den Aufsteiger nur zu einem Sieg (61:55 gegen die LBG Salzgitter) reichte. „Aber es hat auch Spaß gemacht“, sagte Czubera, der keine schlechte Stimmung bei seinen Mädels ausmachen konnte und mit dem Zusammenhalt im Team sehr zufrieden war. Aber: „Viele waren am Ende froh, dass die Saison vorbei ist - auch ich“, gab der Coach schmunzelnd zu. Seine nächste Aufgabe ist die Nachfolger-Suche, Interessenten können sich bei ihm unter 05371/7500076 melden.

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