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Die Rote Laterne leuchtet in Gifhorn nur für 24 Stunden

Badminton – 2. Liga Die Rote Laterne leuchtet in Gifhorn nur für 24 Stunden

Gifhorn. 24 Stunden lang leuchtete die Rote Laterne in Gifhorn, dann gab sie der heimische Badminton-Zweitligist an die SG EBT Berlin zurück. Möglich machte es der eine Zähler, den der BVG gestern beim 3:4 gegen den STC BW Solingen ergatterte. Allerdings hätte das Punktekonto noch weiter gefüllt werden können...

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Reisestress: Helina Rüütel (l.) und Kristin Kuuba flogen erst am Spiel-
tag ein, punkteten aber bei Gifhorns 3:4.

Quelle: Sebastian Preuß

Die Estinnen Helina Rüütel und Kristin Kuuba, die das Samstag-Spiel wegen des Lufthansa-Streiks verpasst hatten, flogen gestern früh doch noch ein - und punkteten trotz des Reisestresses. „Das war ein entscheidender Unterschied zur Partie gegen Emsdetten“, sagte BVG-Trainer Hans Werner Niesner.

Beim Sieg von Yannik Joop und Dennis Friedenstab machten sich zudem die Doppel-Umstellungen bezahlt. Und dann war da ja noch Alicia Molitor. Das Top-Talent glänzte auch gegen Solingen. Den ersten Durchgang holte sich die Gifhornerin nach der Abwehr von drei Satzbällen, den zweiten trotz eines 1:6-Rückstands. Im dritten Satz hatte Molitor dann keine Probleme mehr, sagte hinterher strahlend: „Das war noch etwas besser als gegen Emsdetten.“

Angesichts einer 3:1-Führung „haben wir natürlich auf mehr gehofft“, so Niesner. Aber: Die beiden Herreneinzel gingen ebenso in drei Sätzen verloren wie das Mixed. „Gerade das war schon enttäuschend“, sagte der BVG-Coach, der Vilson Vattanirappel extra aus dem Top-Einzel abgezogen hatte. Doch der Ösi patzte an der Seite von Kuuba. „Ich hatte mir mehr von Vilson erwartet“, gab Niesner zu. „Insgesamt haben wir uns jedoch gesteigert.“

Und die Gifhorner verließen den letzten Platz. Jetzt liegt ihr Fokus auf dem Keller-Kracher am 18. Dezember in Berlin. Niesner weiß: „Da müssen wir gewinnen.“

nik

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