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Die Gifhorner jubeln doppelt

Basketball-Bezirksoberliga Die Gifhorner jubeln doppelt

Nur ein heimischer Bezirksoberligist jubelte in Braunschweig - der allerdings gleich doppelt! Während die Basketballer des MTV Wasbüttel beim BSC Acosta (70:90) verloren, siegte die SV Gifhorn beim SV Stöckheim II mit 79:43. Und: Da Spitzenreiter SC Weende-Göttingen II patzte, haben die Eyßelheider den Titel wieder selbst in der Hand.

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Spielte stark auf: Boris Colovic (r.) war Gifhorns Top-Scorer.

Quelle: Michael Franke

SV Stöckheim II - SV Gifhorn 43:79 (17:35). Weil die SCW-Reserve beim Dritten TSV Edemissen (88:102) unterlag, ist Gifhorn auf zwei Punkte dran und kann am 12. März im direkten Duell die Meisterschaft klarmachen. „Wir sind natürlich glücklich“, so SVG-Coach Ilija Vinovcic. Denn auch die eigene Leistung stimmte. Die Gäste waren zwar nur zu siebt, „aber wir haben die Aufgabe ernst genommen“, freute sich Vinovcic. Die Verteidigung überzeugte von Anfang an, ab der zweiten Hälfte lief‘s auch in der Offensive. Neben Finn-Ove Lehner tat sich dabei vor allem Boris Colovic hervor. Der Montenegriner verwandelte nach seiner abgesessenen Sperre allein fünf Dreier. „Das hatte uns zuletzt gefehlt“, sagte Vinovcic mit Blick auf den 50:66-Ausrutscher gegen den BSC Acosta. Jetzt dürfen die Gifhorner aber wieder auf den Titel hoffen. Der SVG-Trainer: „Und ich bin optimistisch, dass wir diese Chance nutzen!“
SVG: Colovic (26), Ebers (2), Jördens (1), Knauft (10), Krüger (8), Lehner (25), Tappe (7).

BSC Acosta - MTV Wasbüttel 90:70 (51:36). Trotz des Ausfalls von Ingo Hagedorn (krank) trat Wasbüttel mit einem großen Kader an und führte schnell mit 6:0. Die Gastgeber glichen aber prompt aus. „Sie haben zwei Dreier getroffen - und so ging das dann immer weiter“, sagte MTV-Spielertrainer Lou Lytkowski. Während bei den Gästen in der Offense nicht alles klappte, versenkte der BSC allein im zweiten Abschnitt sechs Drei-Punkte-Würfe, traf anders als noch Hinspiel diesmal insgesamt 16. Die Wasbütteler, bei denen Björn Bork früh verletzt ausfiel, rannten dem Rückstand hinterher, probierten es im dritten Viertel mit einer anderen Verteidigung, kamen im letzten Abschnitt etwas heran und unterlagen doch klar. „Ich bin etwas ratlos“, sagte Lytkowski. Am Einsatz lag‘s nicht. „Alle waren motiviert“, so der Spielertrainer. Immerhin verloren auch die Verfolger, doch vor den letzten beiden Spielen weiß Lytkowski: „Jetzt wird‘s eng.“
MTV: Begert (9), Bork (2), Göhring (2), Hestermeyer (2), Jahn (2), Jurek (2), Katakis (18), Lytkowski (6), Maier (6), Meyer (5), Schmidt (12), Schönian (4).

nik/sch

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