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Didderse: „Mit uns wird zu rechnen sein“

Fußball-Bezirksliga Didderse: „Mit uns wird zu rechnen sein“

Katastrophe, Desaster, totale Chancenlosigkeit - auf die ganz schwache Hinrunde des SSV Didderse passen viele Titel. Im Winter zog der Klub die Reißleine, beförderte Routinier Nedi Subotic zum Spielertrainer. Es reichte am Ende zu 22 Zählern, doch den letzten Platz verließ der SSV nicht mehr - trotzdem gab‘s den verspäteten Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga.

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Das Schlusslicht steigt nicht ab: Weil drei Teams in der kommenden Saison nicht in der Bezirksliga spielen wollen, bleibt der SSV Didderse (l. Chuma Christian) drin.

Quelle: Photowerk (mf)

Zur Hinserie möchte Subotic nicht mehr viel sagen: „Wir hatten einen kleinen Kader, es tat schon weh, dass wir sogar manchmal nicht antreten konnten.“ Allerdings sah er selbst in diesem Kader Potenzial für die Bezirksliga, stockte ihn unter anderem mit Offensivkräften wie Resat Polat oder Chuma Christian auf.

Mit neuem Mut und neuen Gesichtern kam der SSV stark aus der Winterpause, verlangte erst dem späteren Meister VfB Fallersleben beim 0:2 alles ab und sorgte eine Woche später mit dem 1:0 (die ersten Punkte!) gegen den VfL Wahrenholz für eine Sensation. Didderse setzte zur Aufholjagd der Superlative an. „Ich habe es geschafft, wieder Hoffnung in den Köpfen der Jungs zu verbreiten“, betont Subotic.

In den Sechs-Punkte-Spielen gegen den MTV Wasbüttel (1:3) und den Helmstedter SV (3:3) gab‘s aber keine Siege. Beide Partien mussten ohne den verletzten Keeper Steven Bardzinski gespielt werden. „Das waren Knackpunkte, in der entscheidenden Phase brauchst du einen Torwart“, so der Coach.

Und doch blieb der SSV drin, weil der TSV Wolfsburg und Helmstedt abmeldeten und auch der SV Sprakensehl nicht drinbleiben wollte. Subotic: „Wir haben das Maximum aus der Rückrunde herausgeholt. In den nächsten Jahren wird mit uns in der Bezirksliga wieder zu rechnen sein.“

mäk

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