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Derby-Tabelle: Der MTV siegt knapp vor Platendorf

Fußball Derby-Tabelle: Der MTV siegt knapp vor Platendorf

Da herrschte wahrlich kein Derbymangel: In der jüngst beendeten Landesliga-Saison kam es gleich zu 20 Nachbarschaftsduellen im Landkreis Gifhorn.

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Derbysieger, Derbysieger, hey, hey: Der MTV Gifhorn hat in den Nachbarschaftsduellen am besten, der SV Calberlah (l.) hingegen am schlechtesten abgeschnitten.

Quelle: Photowerk (cc)r

Die beste Ausbeute aus diesen Spielen hatten die MTV-Fußballer - aber nur um ein Tor vor dem TuS Neudorf-Platendorf.

Beide Teams holten 15 Zähler, die Platendorfer brachten Gifhorn aber zwei Niederlagen bei. „Sie haben sich die Punkte erkämpft - und das hat ihnen auch den Klassenerhalt gebracht“, lobt Gifhorns Coach Willi Feer, der mit der MTV-Ausbeute zufrieden ist: „Gegen uns geben alle mehr als 100 Prozent, aber mein Team war gewappnet.“

Auch TuS-Trainer Ralf Schmidt blickt gern auf Platz zwei in der Derbytabelle: „Die 15 Punkte, die wir geholt haben, waren sehr wichtig für den Klassenerhalt.“ Aber: „Bedenkt man, dass wir gegen Hillerse, Kästorf und Calberlah, die die Saison auf einem Abstiegsplatz beendet haben, nur neun von 18 Zählern geholt haben, ist das eigentlich zu wenig.“

Sehen lassen konnte sich auch die Bilanz der Kästorfer. Marko Dimitrijevic erinnert sich beispielsweise gern an das 7:2 gegen Platendorf zurück. „Da waren wir ja schon in einer prekären Situation, mussten gewinnen - und haben gewonnen“, so der Innenverteidiger, der aber mit Blick auf den Abstieg sagt: „Für die Derbybilanz können wir uns nichts kaufen.“ Übrigens: Fest steht, dass es SSVer Dominik Scheil zu Landesliga-Aufsteiger FC Braunschweig Süd zieht.

Ob der TSV Hillerse sich etwas für die ausgeglichene Derby-Bilanz kaufen kann, ist noch nicht klar. Vielleicht bleibt er doch Landesligist (AZ/WAZ berichtete), auch wenn Wilhelmshaven jetzt Einspruch gegen den Oberliga-Ausschluss einlegte. Aber mit der Derby-Bilanz ist Coach Heiner Pahl nicht zufrieden: „Wir haben auch hier viele Fehler der Gegner nicht bestraft und selbst zu viele gemacht.“

(tg/hot/sch)

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