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Der kometenhafte Aufstieg des MTV Gifhorn

Volleyball-Oberliga Der kometenhafte Aufstieg des MTV Gifhorn

Es ist eine tolle Geschichte, die Gifhorns Volleyballer gerade schreiben: Nur zwei Jahre nach dem Last-Minute-Klassenerhalt grüßt der MTV nun überraschend von der Oberliga-Spitze – und das, obwohl sich die Mannschaft fast gar nicht verändert hat. „In der Truppe stimmt es eben“, erklärt Trainer Werner Metz das Erfolgsrezept.

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Siegen und Jubeln: Die Volleyballer des MTV Gifhorn haben sich binnen zweier Jahre vom Fast-Absteiger zum Spitzenreiter gemausert.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. Rückblick: Es war der 21. März 2015, als der MTV praktisch schon abgestiegen war. „Selbst wir Spieler dachten schon, wir sind abgestiegen“, erinnert sich Angreifer Michael Krauskopf. Doch es kam anders: Die Gifhorner gewannen trotz 1:2-Rückstands damals noch mit 3:2 beim USC Braunschweig III und blieben spektakulär aufgrund eines besseren Satzquotienten in der Spielklasse.

Seitdem hat sich personell nicht viel getan: Bis auf Max Lauterbach, der vor der Saison ging, und David Dörfler, der neu dazu kam, hat sich die Mannschaft nicht verändert. Was sich aber änderte, waren die Leistungen, die einen kometenhaften Aufstieg nahmen. Kontinuierlich steigerten sich die Schwarz-Gelben von Spielzeit zu Spielzeit. Nach Platz fünf und drei in den Vorsaisons sind die Gifhorner nun nach einem Traumstart samt drei Auftaktsiegen aus drei Spielen erstmals Erster in der Vereinsgeschichte. Metz’ Erklärungen: „Das Miteinander passt und der damalige Nicht-Abstieg hat uns extrem gestärkt.“ Krauskopf pflichtet ihm bei: „Es kommen ja nicht umsonst Spieler zu uns aus Wolfenbüttel oder Peine. Sie merken, dass die Truppe intakt ist. Und natürlich auch, dass Werner hier einen super Job macht“, so Gifhorns Außenangreifer und Stimmungskanone.

Auffällig: Gerade in den entscheidenden Momenten, wenn die „Big Points“ eines jeden Satzes vergeben werden, sind die MTVer zur Stelle. „Wir sind da mental gefestigter geworden. Jeder fightet um jeden Punkt. Immer unter dem Motto: ’Wir schaffen das noch’“, gibt Krauskopf Einblick in das Seelenleben der Mannschaft. Doch nicht nur mental hat sich einiges getan. Auch spielerisch haben sich vor allem die „Jungen“, wie sie Metz nennt, erheblich verbessert: „Spieler wie Till Vollhardt oder Hannes Wichmann haben sich im Laufe der letzten Monate erheblich verbessert. Da ist ordentlich Potenzial“, lobt der MTV-Trainer.

Trotz der Erfolgswelle, auf der die Gifhorner momentan schwimmen – abheben wird niemand: „Platz eins ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir wissen auch, wo wir herkommen“, unterstreicht Krauskopf. Allerdings komme der Start eben auch nicht von ungefähr. Der Außenangreifer verspricht: „Wir werden weiter zusammenhalten wie kleine Gallier.“ Und vielleicht geht dann sogar mehr...

Von Pascal Mäkelburg

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